Refined Energy: Drei Bohrlöcher in Dufferin West fertig
Refined Energy schließt Erstbohrprogramm ab, die entscheidenden Assay-Ergebnisse für Uranmineralisierung stehen jedoch noch aus.

Kurz zusammengefasst
- Erstbohrprogramm mit drei Löchern abgeschlossen
- Strukturell interessante Befunde identifiziert
- Assay-Ergebnisse noch ausstehend
- Aktie unter Druck, Anleger warten
Das Bohrprogramm ist fertig. Die entscheidenden Zahlen fehlen noch. Genau in dieser Lücke steckt Refined Energy Corp. gerade — und der Kurs spiegelt die Ungeduld der Anleger wider.
Drei Bohrlöcher, strukturell vielversprechend
Das Erstbohrprogramm auf dem Dufferin-West-Projekt im Athabasca-Becken in Saskatchewan umfasste drei Bohrlöcher. Die geologischen Ergebnisse sind da — und sie zeigen strukturell interessante Befunde.
Bohrloch DW26-001 traf den anvisierten graphitischen Leiter bei 381 Metern. Die Unkonformitätstiefe lag bei 332 Metern. Bohrloch DW26-003 erreichte die Unkonformität bei 312 Metern und schnitt zwei brekziierte Störungszonen: eine im Sandstein zwischen 104 und 120 Metern, eine weitere im Grundgestein von 323,7 bis 327,1 Metern. Das dritte Bohrloch, DW26-002, wurde vorzeitig abgebrochen — auf Basis der geologischen Erkenntnisse aus DW26-001 und um das Budget für DW26-003 freizuhalten.
Kernproben sind entnommen, Proben an ein akkreditiertes Labor geschickt. Für ausgewählte Schlüsselintervalle hat Refined Energy eine Eilanalyse beauftragt.
Lage mit Signalwirkung
Das Projekt liegt direkt neben NexGen Energys SW3-Grundstück und rund 18 Kilometer vom Cameco-Centennial-Deposit entfernt. Refined Energy hält die exklusive Option, bis zu 75 Prozent am rund 10.140 Hektar großen Dufferin-Projekt zu erwerben.
Die Nähe zur Virgin-River-Scherzone ist geologisch relevant. Verwerfungen mit duktil-spröder Deformation nahe der Unkonformität gelten im Athabasca-Becken als klassische Indikatoren für hochgradige Uranvorkommen. Projektbetreiber Eagle Plains Resources betont, dass mehrere Bohrziele — darunter die Streichverlängerung des in DW26-001 getroffenen Leiters — auf Dufferin West und Dufferin North noch ungetestet sind.
Das Gesamtbudget des Programms lag bei rund 1,7 Millionen kanadischen Dollar. Hinzu kommt ein Zuschuss von bis zu 50.000 CAD aus dem Saskatchewan Targeted Mineral Exploration Incentive.
Kurs unter Druck
Die Aktie schloss die Woche bei 0,25 Euro — ein Minus von rund 7,5 Prozent in sieben Tagen, über 30 Tage summiert sich der Rückgang auf fast 35 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,69 Euro ist der Kurs damit weit entfernt. Der RSI liegt bei 76,9 — ein Niveau, das technisch als überkauft gilt, obwohl der Trend klar abwärts zeigt. Das passt zur Situation: Wer auf schnelle Assay-Ergebnisse gehofft hatte, wartet noch.
Analyst-Coverage gibt es keine. Die Kursbewegung folgt damit ausschließlich der Nachrichtenlage — und die dreht sich gerade im Kreis, bis die Labordaten eintreffen.
Sobald die geochemischen Ergebnisse vorliegen, entscheidet sich, ob die strukturellen Intersektionen tatsächlich auf Uranmineralisierung hindeuten oder ob das Programm weitere Bohrungen ohne konkreten Treffer hinterlässt. Chuck Downie, CEO von Eagle Plains, hat bereits signalisiert, dass die Daten in das geologische Modell einfließen und die nächsten Schritte bestimmen werden.
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