Die Renk-Aktie schoss am Montag um knapp 9 Prozent nach oben – und liegt damit im europäischen Rüstungssektor im Spitzenfeld. Der Auslöser: US-Streitkräfte haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in einer überraschenden Militäroperation festgesetzt. Die Märkte interpretieren den Eingriff als Signal für eine neue Ära militärisch gestützter Außenpolitik – und setzen auf steigende Rüstungsausgaben.
Die wichtigsten Fakten:
- Renk-Aktie schloss mit +8,7 % bei rund 60 Euro
- Rheinmetall legte 9,6 % zu, Hensoldt gewann 8,2 %
- DAX markierte neues Allzeithoch bei 24.856 Punkten (+1,3 %)
- Handelsvolumen bei Renk deutlich erhöht durch institutionelle Käufe
Breite Sektor-Rotation in Verteidigungswerte
Der Kurssprung bei Renk ist kein Einzelfall. Europäische Rüstungswerte verzeichneten am Montag eine geschlossene Kaufwelle. Investoren rechnen offenbar mit langfristig vollen Auftragsbüchern für Panzergetriebe, Waffensysteme und militärische Ausrüstung. Die Korrelation zwischen Renk und Schwergewichten wie Rheinmetall ist derzeit extrem hoch – ein Beleg dafür, dass Anleger den Augsburger Spezialisten fest im Korb der europäischen Top-Verteidigungswerte verorten.
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Zusätzlichen Rückenwind liefern steigende Ölpreise. Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 61,50 Dollar. Die Kontrolle über venezolanische Ölreserven rückt in den Fokus – und mit ihr die Frage nach der Sicherung strategischer Ressourcen.
Technischer Ausblick: Momentum hält an
Mit dem Sprung über die 60-Euro-Marke bestätigt Renk den aggressiven Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Die Aktie notiert deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn knapp 10 Prozent zugelegt. Solange die geopolitische Unsicherheit auf diesem Niveau verharrt, bleibt das Momentum auf der Käuferseite. Der Markt preist bereits eine längere Phase globaler Aufrüstung ein – getrieben durch die Ereignisse in Südamerika.
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