Renk Aktie: Wichtiger Auftrag gesichert

Der Getriebespezialist Renk festigt mit einem US-Rahmenvertrag seine Verteidigungsposition und treibt mit 325 Millionen Euro Investitionen das Heimatgeschäft voran. Die operative Stärke bleibt ungebrochen.

Kurz zusammengefasst:
  • Fünfjähriger Rahmenvertrag mit der U.S. Army
  • 325 Millionen Euro für deutsche Standorte bis 2028
  • Auftragseingang um über 45 Prozent gestiegen
  • Aktie notiert deutlich unter Rekordhoch

Der Augsburger Getriebespezialist Renk festigt seine Position im wichtigsten Verteidigungsmarkt der Welt und treibt gleichzeitig seine Expansion auf dem Heimatmarkt voran. Während die Aktie mit einem Schlusskurs von 59,46 Euro deutlich unter ihrem Rekordhoch notiert, liefern neue Aufträge und ein erfolgreicher Börsengang der Konkurrenz frische Impulse. Anleger fragen sich: Reicht die operative Stärke, um die jüngste Konsolidierung zu beenden?

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
* US-Deal: Rahmenvertrag über bis zu 75,5 Millionen US-Dollar mit der U.S. Army.
* Investitionen: 325 Millionen Euro fließen bis 2028 in deutsche Standorte.
* Sektor-Boom: Rekord-IPO der Konkurrenz bestätigt das hohe Investoreninteresse.
* Wachstum: Auftragseingang in den ersten neun Monaten um über 45 Prozent gestiegen.

Renk

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Strategischer Erfolg in den USA

Renk America konnte Mitte Januar einen bedeutenden Vertrag abschließen, der dem Unternehmen langfristige Planungssicherheit verschafft. Die Vereinbarung mit der U.S. Army läuft über fünf Jahre und umfasst technische Systemunterstützung für hydromechanische Getriebe.

Der Auftrag deckt einige der wichtigsten Plattformen der US-Streitkräfte ab:
* Schützenpanzer Bradley (BFV)
* Armored Multi-Purpose Vehicle (AMPV)
* Multiple Launch Rocket System (MLRS)
* Panzerhaubitze Paladin (SPHS)

Neben der reinen Technik beinhaltet das Paket auch Ingenieursdienstleistungen und weltweiten Support. Für Renk bedeutet dies eine tiefere Verankerung im US-Markt, der aufgrund seiner Größe und Budgets als essenziell für globales Wachstum gilt.

Millionenschwere Offensive in Deutschland

Parallel zum US-Erfolg konkretisiert der Konzern seine Pläne für den Heimatmarkt. Unter der Initiative „Made for Germany“ sollen bis 2028 bis zu 325 Millionen Euro investiert werden. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten in Augsburg und Rheine signifikant auszubauen.

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Ein zentraler Fokus liegt dabei auf Innovation und Digitalisierung. Renk treibt die Implementierung der Drive-by-Wire-Technologie voran, die für autonome Fahrzeugsysteme entscheidend ist. Zudem fließt Kapital in die Entwicklung neuer Getriebegenerationen für leichte Kettenfahrzeuge und schwere Kampfpanzer. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Unternehmen die steigende Nachfrage der NATO-Partner bedienen kann.

Rückenwind durch Wettbewerber

Dass der Verteidigungssektor bei Investoren weiterhin hoch im Kurs steht, bewies zuletzt die Czechoslovak Group (CSG). Der tschechische Rüstungskonzern legte am 23. Januar in Amsterdam den größten Börsengang der Branche hin und sammelte Milliarden ein. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 33 Milliarden Euro überflügelt CSG die deutschen Wettbewerber deutlich.

Marktbeobachter werten diesen erfolgreichen IPO als starkes Signal für die gesamte Branche. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen und steigenden Verteidigungsbudgets sorgt weiterhin für Fantasie bei Rüstungswerten, wovon auch Renk profitieren konnte.

Die Zahlen und der Chart

Operativ befindet sich Renk auf Kurs. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 kletterte der Umsatz um 19,2 Prozent auf 928 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel das Plus beim Auftragseingang aus, der um 45,2 Prozent auf 1,246 Milliarden Euro zulegte. Das Management bestätigte daraufhin die Jahresprognose von über 1,3 Milliarden Euro Umsatz.

Trotz dieser fundamentalen Stärke hat die Aktie korrigiert. Mit aktuell 59,46 Euro liegt das Papier rund 33 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 88,73 Euro. Allerdings konnte sich der Kurs zuletzt stabilisieren und notiert mit einem Abstand von über 6 Prozent wieder oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts (55,92 Euro), was technisch orientierte Anleger als erstes Entspannungssignal werten könnten. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 7,89 Prozent zu Buche.

Für das laufende erste Quartal 2026 rechnet das Unternehmen mit weiteren Auftragseingängen aus Deutschland, Polen und Italien. Investoren sollten sich nun den 5. März 2026 im Kalender markieren: An diesem Datum präsentiert Renk die detaillierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr und dürfte einen konkreten Ausblick auf die weitere Margenentwicklung geben.

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