Renk: Rekordquartal am 6. Mai erwartet
Analysten prognostizieren für Renk ein Rekordquartal beim Auftragseingang. Der Aktienkurs fällt trotz positiver Geschäftsaussichten.

Kurz zusammengefasst
- Deutsche Bank erwartet Rekordauftragseingang
- Aktie verliert trotz guter Prognosen
- Umsatzziel 2026 bei 1,5 Milliarden Euro
- Nächster Impuls am 6. Mai erwartet
Der Kurs gibt nach, die Auftragsbücher laufen über — bei Renk klaffen operative Realität und Kursentwicklung gerade merklich auseinander. Am Freitag verliert die Aktie rund vier Prozent auf 54,44 Euro. Das operative Bild, das sich vor den Quartalszahlen abzeichnet, erzählt eine andere Geschichte.
Deutsche Bank erwartet Rekordquartal
Im Vorfeld der für den 6. Mai 2026 geplanten Q1-Veröffentlichung hat Deutsche Bank Research nach einem Pre-Close-Call eine klare Einschätzung: Analyst Christophe Menard geht davon aus, dass Renk im ersten Quartal 2026 ein Rekordniveau beim Auftragseingang erreicht hat. Seine Kaufempfehlung bekräftigte er dabei ausdrücklich.
Hintergrund ist der bereits massive Auftragsbestand, mit dem Renk ins Jahr gestartet ist. Ende 2025 belief er sich auf 6,68 Milliarden Euro — ebenfalls ein Rekordwert. Für das erste Quartal könnte der Auftragseingang die ursprüngliche Prognosespanne von 400 bis 500 Millionen Euro übertreffen. Auch Jefferies und JPMorgan bleiben positiv gestimmt: Jefferies nennt ein Kursziel von 78 Euro, JPMorgan stuft die Aktie mit „Overweight“ ein.
Starkes Wachstum, schwacher Handelstag
Der Tagesrückgang von gut vier Prozent fügt sich in ein allgemein schwaches Branchenumfeld ein. Der MDAX stand am Freitag unter Druck, belastet auch durch Kursverluste bei Sektorkollegen wie Jungheinrich nach einer enttäuschenden Margenentwicklung.
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Operativ lieferte Renk zuletzt solide: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um mehr als 21 Prozent auf 438 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz an. Beim bereinigten EBIT lautet die Zielspanne 255 bis 285 Millionen Euro — ambitioniert, aber durch den wachsenden Auftragsbestand untermauert.
Das Papier notiert aktuell rund 39 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025, hat sich aber seit dem Jahrestief Ende März bereits merklich erholt. Mit einem RSI von knapp 48 ist die Aktie weder überkauft noch überverkauft.
Den nächsten konkreten Impuls liefern die Q1-Zahlen am 6. Mai. Bestätigt Renk dann tatsächlich ein Rekordquartal bei den Auftragseingängen, dürfte das die Jahresziele deutlich greifbarer machen.
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