Replimune Aktie: 32 Prozent Sprung nach Makary-Rücktritt
Der Rücktritt von FDA-Chef Makary treibt die Replimune-Aktie um 32 Prozent an. Anleger hoffen auf neue Chancen für das Krebsmittel RP1.

Kurz zusammengefasst
- Aktie steigt nach FDA-Personalie stark
- Zulassungsprozess für RP1 im Fokus
- Wichtige Studiendaten auf ASCO erwartet
- Quartalszahlen Ende Mai veröffentlicht
Replimune erlebt eine turbulente Woche an der Börse. Der Rücktritt von FDA-Chef Dr. Martin Makary sorgt für eine plötzliche Trendwende. Anleger setzen auf einen Neuanfang im festgefahrenen Zulassungsprozess für das Krebsmittel RP1.
Hoffnung auf einen Neuanfang
Der Rücktritt von Makary markiert einen potenziellen Wendepunkt. Unter seiner Führung lag die US-Gesundheitsbehörde im Dauerclinch mit dem Biotech-Unternehmen. Makary kritisierte Replimune öffentlich und warf dem Management irreführende Kommunikation vor.
Die Aktie reagierte prompt auf die Personalie. Am Montag startete das Papier bei 3,74 US-Dollar. Bis zur Wochenmitte kletterte der Kurs auf ein Hoch von 5,30 US-Dollar. Das entspricht einem Plus von knapp 32 Prozent gegenüber dem Wochenbeginn.
Konflikt um Melanom-Therapie
Im Zentrum des Streits steht die Therapie RP1. Die FDA verweigerte im April die beschleunigte Zulassung. Die Behörde kritisierte dabei das Design der IGNYTE-Studie. Es sei schwierig, die Wirkung von RP1 isoliert von der Kombinationstherapie mit Opdivo zu bewerten.
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Replimune verteidigt das Vorgehen als ethisch und medizinisch angemessen. Mit dem Führungswechsel bei der FDA spekulieren Investoren nun auf einen flexibleren Dialog. Das Ziel bleibt die Zulassung für Patienten mit fortgeschrittenem Melanom.
Klinische Daten im Fokus
Ende Mai rücken wieder medizinische Fakten in den Vordergrund. Replimune präsentiert auf dem ASCO-Kongress neue Ergebnisse. Diese Daten sind entscheidend für die langfristige Bewertung der gesamten RPx-Plattform.
- Drei-Jahres-Überlebensanalyse der IGNYTE-Studie zu RP1.
- Finale Wirksamkeitsdaten der Phase-1-Studie zu RP2.
- Biomarker-Ergebnisse bei fortgeschrittenen soliden Tumoren.
Parallel dazu veröffentlicht das Unternehmen Ende Mai seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal. Anleger achten dabei besonders auf die Barreserven und mögliche strategische Anpassungen. Die Aktie bleibt volatil und notiert trotz der Erholung unter dem Jahresschnitt von 7,27 US-Dollar. Der Erfolg der ASCO-Präsentationen wird die Richtung für den Sommer vorgeben.
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