Rheinmetall: 11,50 Euro Dividende zur Abstimmung
Rheinmetall verzeichnet Auftragsrekord von 63 Milliarden Euro, doch die Aktie fällt auf Jahrestief. Analysten sehen Potenzial.

Kurz zusammengefasst
- Auftragsbestand über 63 Milliarden Euro
- Jefferies hebt Kursziel auf 2.220 Euro
- Aktie notiert nahe 52-Wochen-Tief
- Q1-Zahlen und Hauptversammlung im Mai
Rekordaufträge über 63 Milliarden Euro, ein neues Kursziel von 2.220 Euro von Jefferies — und trotzdem notiert die Aktie auf dem tiefsten Stand seit fast einem Jahr. Dieser Widerspruch prägt Rheinmetall gerade mehr als alles andere.
Hannover Messe und Jefferies-Rückenwind
Auf der Hannover Messe 2026, die noch bis zum 24. April läuft, zeigt Rheinmetall Innovationen in Robotik und Teleoperation. Highlight am Gemeinschaftsstand: Ein Bediener in Hannover steuert Fahrzeuge in Düsseldorf in Echtzeit. Die Tochter Yardstick Robotics präsentiert den „YARO Cobot“ — einen Roboter für raue Außeneinsätze.
Am Rande der Messe diskutiert Rheinmetall-Chef Armin Papperger gemeinsam mit Airbus-Defence-Chef Michael Schöllhorn und NATO-General Markus Laubenthal über die Auswirkungen der geopolitischen Lage auf Industrie und Verteidigung.
Kurz vor der Messe hob Jefferies das Kursziel auf 2.220 Euro an und bestätigte die Einstufung „Buy“. Analystin Chloe Lemarie sieht Unternehmen aus dem Bereich Landverteidigung nach der jüngsten Kurskorrektur als besonders attraktiv. Für Ersatzteil- und Nachrüsttitel sei sie hingegen vorsichtiger.
Kursdruck trotz solider Basis
Die Aktie kostet aktuell rund 1.402 Euro — knapp 30 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von fast 1.995 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs rund 12 Prozent verloren.
Die Fundamentaldaten erzählen eine andere Geschichte. Für 2026 plant der Vorstand einen Umsatz von 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro. Die operative Marge soll auf rund 19 Prozent steigen. Bemerkenswert: 91 Prozent des geplanten Umsatzes sind bereits durch bestehende Aufträge gedeckt.
Zum Vergleich: 2025 wuchs der Umsatz um 29 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis kletterte um 33 Prozent auf einen Rekordwert von 1,84 Milliarden Euro.
Q1-Zahlen und Hauptversammlung im Mai
Anfang Mai veröffentlicht Rheinmetall die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Am 12. Mai folgt die Hauptversammlung. Dort stimmen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 11,50 Euro je Aktie ab — nach 8,10 Euro im Vorjahr.
Mit dem RSI nahe 50 und einem Kurs nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 1.357 Euro wird der Q1-Bericht zeigen müssen, ob die operative Stärke reicht, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.
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