Rheinmetall Aktie: 11,50 Euro Dividende zur Abstimmung
Rheinmetall präsentiert Quartalszahlen und Hauptversammlung. Analysten sehen trotz Kursverlusten hohes Potenzial.

Kurz zusammengefasst
- Q1-Zahlen am 7. Mai entscheidend
- Dividende steigt auf 11,50 Euro
- Analysten sehen Kurspotenzial über 50%
- Fokus auf Defence-Geschäft verstärkt
Operativ wächst Rheinmetall so stark wie kaum ein anderes Unternehmen in Europa. Der Aktienkurs erzählt eine andere Geschichte. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 13 Prozent verloren — und notiert nur knapp vier Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief.
Diese Woche könnte die Wende bringen. Oder die Schwäche verlängern.
Q1-Zahlen als erster Prüfstein
Am 7. Mai legt Rheinmetall die Quartalszahlen vor. Der Markt wird vor allem auf zwei Kennziffern schauen: Marge und Free Cashflow.
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz von bis zu 14,5 Milliarden Euro an — rund 40 bis 45 Prozent mehr als im Vorjahr. 91 Prozent davon sind bereits durch bestehende Aufträge gedeckt. Das Wachstum ist gesichert, nicht prognostiziert. Die operative Marge soll auf rund 19 Prozent steigen, was einem impliziten EBIT von etwa 2,7 Milliarden Euro entspräche.
Beim Cashflow wird es heikel. Die Prognose für den Free Cashflow 2026 lag mit über 40 Prozent des Ergebnisses deutlich unter Analystenerwartungen von 70 bis 90 Prozent. Diese Lücke hatte zuletzt eine scharfe Kursreaktion ausgelöst. Liefert Rheinmetall am 7. Mai keine überzeugenden Signale, dürfte der Druck auf die Aktie anhalten.
Hauptversammlung: Dividendensprung zur Abstimmung
Fünf Tage später, am 12. Mai, findet die virtuelle Hauptversammlung statt. Auf der Tagesordnung steht eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie — nach 8,10 Euro im Vorjahr. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 45,5 Prozent. Wer dividendenberechtigt sein will, muss die Aktie spätestens am 12. Mai halten.
Analysten bleiben optimistisch
Das Analysten-Sentiment bleibt konstruktiv. Goldman Sachs hat Rheinmetall mit einem Kursziel von 2.300 Euro auf die europäische Conviction List gesetzt. Jefferies erhöhte im April auf 2.220 Euro. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 2.130 Euro — mehr als 50 Prozent über dem aktuellen Kurs von 1.389,60 Euro.
Strukturell spricht vieles für den Konzern. Mit dem geplanten Verkauf der Automotive-Aktivitäten fokussiert sich Rheinmetall vollständig auf das Defence-Geschäft. Der Auftragsbestand ist hoch, die Kapazitäten wachsen.
Was fehlt, ist Vertrauen in die kurzfristige Gewinnqualität. Die Q1-Zahlen am 7. Mai sind die erste konkrete Chance, dieses Vertrauen zurückzugewinnen.
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