Rheinmetall Aktie: Barclays bestätigt 2.035-Euro-Ziel
Trotz Lieferproblemen und Produktionsausfall bestätigt Barclays das hohe Kursziel für Rheinmetall und prognostiziert starkes Gewinnwachstum.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzplus von acht Prozent im ersten Quartal
- Barclays bestätigt Overweight-Einstufung
- Geplante Anleiheemission über 500 Millionen Euro
- Aktie erholt sich vom Jahrestief
Rheinmetall startete holprig ins Jahr 2026. Lieferengpässe und ein Unfall drückten auf die Quartalsbilanz. Die britische Investmentbank Barclays lässt sich davon nicht beirren. Analyst Afonso Osorio bestätigt sein Kursziel von 2.035 Euro. Das verspricht massives Aufwärtspotenzial für die Aktie.
Im ersten Jahresviertel stieg der Umsatz auf 1,94 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten im Vorfeld rund 2,3 Milliarden Euro erwartet. Den Fehlbetrag erklären Verzögerungen bei Militär-Lastwagen und Munition. Parallel dazu bremste ein Unfall im spanischen Werk Murcia die Produktion.
Gewinnsprung und frisches Kapital
Barclays stuft die Aktie weiterhin auf „Overweight“ ein. Die strukturelle Wachstumsgeschichte bleibt laut der Bank völlig intakt. Das Ziel: ein starkes zweites Quartal. Rheinmetall muss die verfehlten Erwartungen zügig ausgleichen. Für das Gesamtjahr prognostizieren die Experten ein Gewinnplus von 45 Prozent. Der Branchenschnitt liegt bei lediglich 19 Prozent.
Um das rasante Wachstum zu stemmen, sammelt der Konzern frisches Geld ein. Rheinmetall plant eine unbesicherte Anleihe über 500 Millionen Euro. Es ist die erste öffentliche Emission dieser Art seit 2010. Ein geplanter Staatseinstieg beim Panzerbauer KNDS stützt die Stimmung im Verteidigungssektor zusätzlich.
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Aktie im Erholungsmodus
An der Börse reagieren Investoren positiv. Am Mittwoch schloss das Papier bei 1.240 Euro. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von acht Prozent auf der Anzeigetafel. Der Kurs löst sich spürbar vom jüngsten Jahrestief bei 1.118 Euro.
Bis zum Rekordhoch aus dem vergangenen September fehlt allerdings noch einiges. Damals notierte die Aktie knapp unter der Marke von 2.000 Euro. Ein RSI-Wert von knapp 88 signalisiert aktuell eine starke kurzfristige Dynamik.
In den kommenden Wochen rückt die operative Umsetzung in den Fokus. Rheinmetall muss den enormen Auftragsbestand abarbeiten. Letztes Jahr erreichte dieser ein Rekordniveau von rund 73 Milliarden Euro. Investoren achten bei den nächsten Zahlen besonders auf den operativen Cashflow. Gelingt die Aufholjagd, rückt das Barclays-Kursziel in greifbare Nähe.
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