Rheinmetall-Aktie: Ein Zahlen-Knaller!

Der Düsseldorfer Verteidigungskonzern meldet beeindruckende Geschäftsergebnisse für 2024 mit deutlichem Wachstum bei Umsatz, Gewinn und Auftragsbestand.

Felix Baarz ·
Nvidia Aktie - Beitragsbild

Kurz zusammengefasst

  • Umsatzsteigerung von 36 Prozent
  • Gewinnzuwachs erreicht 61 Prozent
  • Auftragsbestand auf 55 Milliarden gestiegen
  • Prognose bis 2027 äußerst positiv

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern hat hervorragende Zahlen gemeldet. Bereits das Geschäftsjahr 2024 zeigt, wie hervorragend die Lage für Rheinmetall ist und bleiben wird.

Zahlen wie aus dem Bilderbuch

Der Umsatz stieg 2024 um +36% auf 9,75 Milliarden Euro. Noch stärker, nämlich um 61% konnte der Gewinn auf einen Rekordwert von 1,48 Milliarden Euro zulegen.  „Eine Epoche der Aufrüstung in Europa hat begonnen, die uns allen viel abverlangen wird“, erklärte der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger. Dem Unternehmen bringe sie für die kommenden Jahre aber „Wachstumsperspektiven, wie wir sie noch nie erlebt haben“.. Der Auftragsbestand erreichte mit 55 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert, nach 38,3 Milliarden Euro im Vorjahr.

Der Ausblick ist beeindruckend

Für das aktuell laufende Geschäftsjahr 2025 rechnet Rheinmetall mit einem Umsatzplus von 25 bis 30%. Das entspricht einem Erlös von 12,2 bis 12,7 Milliarden Euro. Bis 2027 wird hier die Marke von 20 Milliarden Euro angepeilt. Die Umsatzrendite soll bis dahin auf 18% steigen. Gelingt beides wird sich der Gewinn in 2027 um 3,6 Milliarden Euro bewegen. Das ist mehr als eine Verdopplung im Vergleich zu 2024.

Rahmenbedingungen für Rheinmetall: Optimal

Aktuell könnten sich Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall kaum ein besseres Umfeld vorstellen. Die europäische Aufrüstung muss nun schnell und fast ohne Rücksicht auf die Kosten vollzogen werden. Das bedeutet, dass nicht nur das Volumen der Aufträge gigantisch ist, sondern dass die Margen wohl weiter steigen werden. Denn für langwierige Verhandlungen fehlt die Zeit. Die Situation ist in doppelter Hinsicht brisant. Auf der einen Seite steht Europa einem Russland gegenüber, das sich erneut als hoch aggressiv erwiesen hat. Auf der anderen Seite können sich die Europäer offensichtlich nicht mehr auf die USA in gewohntem Maße verlassen.

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