Rheinmetall Aktie: Expansion ins All

Der Rüstungskonzern Rheinmetall verhandelt eine Kooperation mit dem Raumfahrtunternehmen OHB, um sich für das Milliardenprojekt SatcomBw Stufe 4 der Bundeswehr zu bewerben.

Kurz zusammengefasst:
  • Verhandlungen über strategische Partnerschaft mit OHB
  • Ziel ist Bewerbung für Bundeswehr-Großauftrag SatcomBw
  • Aktie zeigt nach Rally deutliche Überkauftheit
  • Langfristige Erschließung neuer Umsatzsäule angestrebt

Vom Panzerbauer zum Weltraum-Akteur? Der Düsseldorfer Technologiekonzern arbeitet gezielt an einer Erweiterung seines Portfolios über das klassische Rüstungsgeschäft hinaus. Bestätigte Gespräche mit dem Raumfahrtunternehmen OHB deuten auf einen strategischen Vorstoß in die Satellitenkommunikation hin – und auf das Anvisieren eines spezifischen Großauftrags der Bundeswehr.

Die Faktenlage

  • Bestätigte Verhandlungen: Das Raumfahrtunternehmen OHB SE bestätigte am 26. Januar 2026 offiziell Gespräche über eine Kooperation mit Rheinmetall.
  • Strategisches Ziel: Im Fokus steht die gemeinsame Bewerbung um öffentliche Ausschreibungen.
  • Konkretes Projekt: Medienberichte bringen die Allianz mit dem Bundeswehr-Vorhaben „SatcomBw Stufe 4“ in Verbindung.

Ziel: Milliarden-Projekt der Bundeswehr

Im Kern der Verhandlungen geht es darum, Kompetenzen zu bündeln, um bei komplexen staatlichen Vergabeverfahren bessere Karten zu haben. Zwar wurden noch keine finalen Verträge unterzeichnet, doch die Stoßrichtung ist klar: Es geht um das Projekt „SatcomBw Stufe 4“. Dieses Vorhaben soll ab 2029 eine neue, sichere Kommunikationsinfrastruktur für die deutschen Streitkräfte bereitstellen – ein Markt mit enormem Volumen und langfristiger Planungssicherheit.

Rheinmetall

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Diese potenzielle Zusammenarbeit passt in das aktuelle Umfeld steigender Verteidigungsbudgets. Technologische Souveränität in Europa wird zum Schlüsselfaktor, und Partnerschaften zwischen spezialisierten Anbietern sind oft die Voraussetzung, um solche Großprojekte zu stemmen. Parallel dazu treibt Rheinmetall den Ausbau bestehender Kapazitäten voran, wie die kürzlich bekannt gewordenen Investitionspläne für den Standort Silberhütte in Sachsen-Anhalt zeigen.

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Überhitzung trotz Wachstumsstory

Die strategische Fantasie trifft auf eine Aktie, die einen beispiellosen Lauf hinter sich hat. Auf Sicht von 12 Monaten kletterte das Papier um beachtliche 137,72 Prozent. Doch dieser Anstieg hat Spuren in der technischen Bewertung hinterlassen: Mit einem RSI (Relative Strength Index) von 83,7 ist der Titel aktuell stark überkauft.

Dies erklärt auch die leichte Konsolidierung der letzten Woche, in der der Kurs um 2,65 Prozent auf 1.781,50 Euro nachgab. Der Abstand zum kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch bei knapp 2.000 Euro beträgt nun rund 10 Prozent. Anleger nehmen nach der Rally Gewinne mit, während das Unternehmen fundamental an der nächsten Wachstumsstufe arbeitet.

Gelingt der Schulterschluss mit OHB und der Zuschlag für das Satelliten-Projekt, würde Rheinmetall eine völlig neue Umsatzsäule erschließen. Kurzfristig mahnen die extremen Oszillatoren zur Vorsicht, doch langfristig beweist das Management mit diesem Schritt, dass die Wachstumsstory des Konzerns noch lange nicht am Ende ist.

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