Rheinmetall Aktie: FMR LLC reduziert auf 2,88 Prozent
FMR LLC senkt Anteil an Rheinmetall unter Meldeschwelle. Trotz Rekordaufträgen notiert die Aktie 24 Prozent unter Jahresstart.
Kurz zusammengefasst
- US-Investor FMR verkauft Rheinmetall-Anteile
- Aktie notiert 24 Prozent unter Jahreshoch
- Rekordauftragsbestand von 73 Milliarden Euro
- Privatanleger setzen auf steigende Kurse
Bei Rheinmetall klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Während die Auftragsbücher des Rüstungskonzerns überquellen, zieht sich ein namhafter US-Investor teilweise zurück. Das sorgt für zusätzliche Unruhe bei einem Papier, das ohnehin unter Druck steht.
Das in Delaware ansässige Unternehmen FMR LLC hat seinen Anteil an dem Düsseldorfer Technologiekonzern reduziert. Am 18. Mai fiel die Beteiligung von zuvor 3,09 Prozent auf nun 2,88 Prozent. Damit rutschte der Vermögensverwalter durch den Verkauf von Aktien unter die meldepflichtige Schwelle.
An der Börse hinterlässt die jüngste Entwicklung Spuren. Mit einem aktuellen Kurs von 1.216 Euro notiert die Aktie rund 24 Prozent unter ihrem Niveau vom Jahreswechsel. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 1.118 Euro ist damit deutlich geschrumpft.
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Privatanleger werten den Kursrutsch offenbar als Einstiegschance. Daten der ICF Bank zeigen eine bemerkenswert bullische Positionierung bei Derivaten. Investoren greifen vermehrt zu Faktor-Long-Warrants und Open-End-Knock-Out-Calls auf den Rüstungstitel. Sie wetten damit massiv gegen den intakten Abwärtstrend.
Rekordaufträge stützen die Prognose
Fundamental gibt das operative Geschäft kaum Grund zur Sorge. Zwar verfehlte Rheinmetall im ersten Quartal die Umsatzerwartungen, das Management hält jedoch an der Jahresprognose fest. Der Vorstand peilt weiterhin Erlöse von bis zu 14,5 Milliarden Euro an. Die operative Marge soll dabei rund 19 Prozent erreichen.
Ein massiver Puffer stützt diese Ziele. Der Auftragsbestand kletterte Ende März auf das Rekordniveau von 73 Milliarden Euro. Durch anstehende Großaufträge im Marine- und Fahrzeugbereich rechnet die Führungsetage mit einer zeitnahen Wachstumsbeschleunigung. Bis zum Jahreswechsel könnte das Orderbuch laut Unternehmensangaben auf bis zu 135 Milliarden Euro anschwellen.
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