Rheinmetall schmiedet eine ungewöhnliche Allianz: Gemeinsam mit Airbus und OHB will der Rüstungskonzern das größte Raumfahrtprojekt der deutschen Geschichte realisieren. Es geht um ein satellitengestütztes Kommunikationsnetzwerk für die Bundeswehr – und um ein Auftragsvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro.
Drei Konzerne bündeln ihre Kräfte
Statt gegeneinander anzutreten, bilden die drei Unternehmen ein Konsortium für das Projekt SATCOMBw Stufe 4. Geplant ist der Aufbau eines Netzwerks aus Kleinsatelliten im niedrigen Erdorbit – vergleichbar mit dem Starlink-System von SpaceX. Das Ziel: sichere, unabhängige Kommunikation für die deutschen Streitkräfte, ohne auf US-amerikanische Anbieter angewiesen zu sein.
Die Aufgabenteilung ist klar definiert. Rheinmetall steuert seine Expertise in Systemintegration und militärischer Infrastruktur bei. Airbus und OHB verantworten die technologische Basis für die Satellitenplattformen. Bis 2029 soll das System einsatzbereit sein.
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Teil eines 35-Milliarden-Pakets
Das Satellitenprojekt fügt sich in ein umfassendes Investitionsprogramm ein. Bis 2030 plant Deutschland Ausgaben von rund 35 Milliarden Euro für militärische Weltraumtechnologien. Marktbeobachter sehen die Bündelung der Kräfte als notwendig an, um die technologischen Anforderungen und den engen Zeitplan zu bewältigen.
Der geschätzte Auftragswert für SATCOMBw Stufe 4 liegt zwischen 8 und 10 Milliarden Euro. Für Rheinmetall könnte dies einen signifikanten Beitrag zum Auftragsbuch bedeuten – Details zur aktuellen Geschäftsentwicklung liefert der Konzern am Mittwoch, 11. März 2026, mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen.
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