Rheinmetall Aktie: Nachhaltige Fortschritte erzielt
Rheinmetall verfehlt Umsatzerwartungen im ersten Quartal, überzeugt aber mit der operativen Marge. Analysten bleiben optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz verfehlt Analystenschätzungen
- Operative Marge trifft Erwartungen
- Jahresprognose bleibt unverändert
- Aktie profitiert von geopolitischen Entwicklungen
Starke Margen, enttäuschender Umsatz. Bei Rheinmetall klaffen die vorläufigen Quartalszahlen auf den ersten Blick auseinander. Der Markt reagiert gelassen auf die verfehlten Erlöse. Das hat konkrete Gründe.
Verschobene Umsätze
Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 7,7 Prozent auf rund 1,94 Milliarden Euro. Damit verfehlte der Rüstungskonzern den Analystenkonsens von 2,3 Milliarden Euro klar.
Das operative Ergebnis verbesserte sich parallel dazu auf 224 Millionen Euro. Mit einer Marge von 11,6 Prozent traf Rheinmetall exakt die Markterwartung. Das Management erklärt die Umsatzlücke mit zeitlichen Verschiebungen. Vorproduzierte Lkw für einen deutschen Kunden gehen erst im zweiten Quartal an den Auftraggeber. Ebenso verzögern sich Auslieferungen aus dem neuen Munitionswerk im spanischen Murcia.
Für das nächste Quartal rechnet der Vorstand daher mit einer spürbaren Beschleunigung. Die Jahresprognose bleibt intakt. Analysten werten die Verzögerung als harmlos. Banco Santander stufte die Aktie auf „Outperform“ hoch und ruft 1.735 Euro als Kursziel auf. UBS und Bernstein sehen den fairen Wert sogar über der Marke von 2.000 Euro.
Geopolitik und Kursverlauf
Zusätzlichen Rückenwind liefert die Weltpolitik. Medienberichten zufolge streicht das US-Verteidigungsministerium die geplante Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland. Europäische Rüstungsschmieden könnten einspringen, um diese Lücke in der Abschreckung zu füllen.
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Am Aktienmarkt überwiegt der Optimismus. Auf Wochensicht legte das Papier um 6,89 Prozent zu. Aktuell notiert die Aktie bei 1.429,80 Euro. Ein RSI-Wert von 76 signalisiert allerdings einen kurzfristig überkauften Zustand.
Voller Terminkalender
Der Newsflow reißt nicht ab. Am 7. Mai veröffentlicht Rheinmetall den vollständigen Quartalsbericht. Am 12. Mai steht die virtuelle Hauptversammlung an. Dort stimmt das Gremium über eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie ab.
Fällt das Votum positiv aus, erfolgt die Ausschüttung Mitte Mai. Beim anstehenden Quartalsbericht liegt der Fokus nun auf den Details zur Umsatzrealisierung. Besonders die Entwicklung des Cashflows wird zeigen, wie schnell Rheinmetall die aufgestauten Aufträge in Geld verwandelt.
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