Der Düsseldorfer Rüstungskonzern vollzieht nicht nur einen wichtigen Vorstandswechsel – CEO Armin Papperger liefert erstmals konkrete Zeitpläne für das geplante Munitionswerk in der Ukraine. Die ambitionierten Expansionspläne könnten schon in gut einem Jahr Realität werden. Doch was bedeutet das für die weitere Entwicklung des Unternehmens?
Personalpoker abgeschlossen: Neue CHRO übernimmt
Mit dem gestrigen Sonntag verließ Dr. Ursula Biernert-Kloß nach strategischen Differenzen das Unternehmen. Ihre Nachfolge als Personalchefin und Arbeitsdirektorin tritt heute Dr. Vera Saal an – eine 15-jährige Rheinmetall-Veteranin aus den eigenen Reihen.
Der Wechsel komplettiert die bereits Anfang des Jahres eingeleitete Management-Neuausrichtung. Rheinmetall hatte bereits CFO und COO-Positionen neu besetzt, um dem enormen Konzernwachstum gerecht zu werden.
Ukraine-Werk: 12-14 Monate bis zum Start
Deutlich konkreter wurden die Pläne für das ukrainische Munitionswerk. Papperger präzisierte in einem aktuellen Interview den Zeitplan: Sobald die zivilen Bauarbeiten abgeschlossen sind, könnte die Fabrik für 155-mm-Artilleriegeschossen binnen 12 bis 14 Monaten produktionsbereit sein.
Die wichtigsten Fakten zum Ukraine-Projekt:
• Ursprünglich geplant: 150.000 Geschosse pro Jahr
• Neue Zielkapazität: bis zu 300.000 Schuss jährlich
• Voraussetzung für Ausbau: internationale Finanzpartner
• Status: Wartet auf Fertigstellung der Bauvoraussetzungen
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?
Wachstumskurs mit Rekord-Auftragsbestand
Die Expansion ist eine direkte Antwort auf die explodierende weltweite Nachfrage. Der Auftragsbestand kletterte zum Ende des ersten Halbjahres auf über 63 Milliarden Euro – ein absoluter Rekordwert für das Unternehmen.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider: Mit einem Plus von über 179 Prozent seit Jahresanfang gehört Rheinmetall zu den absoluten Überflieger-Werten im deutschen Markt.
Was kommt als nächstes?
Der Markt wird am Montag zeigen, wie die Kombination aus abgeschlossenem Vorstandsumbau und konkreten Ukraine-Fortschritten bewertet wird. Die nächsten Quartalszahlen am 6. November dürften dann Klarheit über die operative Umsetzung der ambitionierten Wachstumspläne bringen.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 31. August liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...