Heute Morgen hat Rheinmetall seine Jahreszahlen für 2025 präsentiert – und der Rüstungskonzern lieferte auf ganzer Linie. Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 9,94 Milliarden Euro, das operative Ergebnis legte sogar um 33 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro zu. Die operative Marge verbesserte sich dabei auf 18,5 Prozent. Damit landete Rheinmetall am unteren Ende der eigenen Prognose – doch was wirklich für Aufmerksamkeit sorgt, ist die Dividende.
Aktionäre erhalten deutlich mehr als erwartet
Statt der von Analysten erwarteten 10,54 Euro je Aktie schüttet der Konzern 11,50 Euro aus – ein Sprung von 42 Prozent gegenüber den 8,10 Euro im Vorjahr. Das ist eine klare Ansage in Richtung der Aktionäre: Rheinmetall denkt nicht nur in Wachstum, sondern lässt seine Investoren direkt an den Ergebnissen teilhaben.
Unter dem Strich fiel der Nettogewinn mit 696 Millionen Euro leicht unter den Vorjahreswert von 717 Millionen Euro – hauptsächlich wegen gestiegener Steuerbelastung. Diese Einschränkung trübt das Gesamtbild jedoch kaum.
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Auftragsbestand auf Rekordniveau
Für 2026 steckt sich Rheinmetall ambitionierte Ziele: Der Umsatz soll auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro klettern, was einem Wachstum von 40 bis 45 Prozent entspricht. Die operative Marge soll dabei bei rund 19 Prozent liegen. Getragen werden diese Erwartungen von einem Auftragsbestand, der Ende 2025 bei rekordhohen 63,8 Milliarden Euro lag.
Die Basis für dieses Wachstum ist solide: Neben dem klassischen Geschäft mit Munition, Artillerie und Panzern expandiert das Unternehmen zuletzt auch in Richtung Marine – nach der Übernahme des militärischen Geschäftszweigs der Bremer Lürssen-Werft arbeitet Rheinmetall nun an unbemannten Drohnenbooten, die in Kooperation mit Kraken Technology entwickelt werden.
Das mittelfristige Ziel bleibt ehrgeizig: Bis 2030 soll der Jahresumsatz auf rund 50 Milliarden Euro steigen. Ob dieses Tempo haltbar ist, wird sich unter anderem daran zeigen, wie schnell staatliche Aufträge tatsächlich abgerufen werden – zuletzt hatten Verzögerungen bei Bundeswehr-Bestellungen für etwas Ernüchterung gesorgt. Vorbörslich reagierte die Aktie mit einem moderaten Plus von rund 0,6 Prozent auf die Zahlen.
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