Rio Tinto Aktie: Milliarden für Lithium

Rio Tinto finanziert argentinische Lithium-Produktion mit 1,2 Mrd. US-Dollar und treibt strategische Neuausrichtung voran, während das Kupfergeschäft wächst.

Kurz zusammengefasst:
  • Finanzierungspaket für Rincon-Projekt in Argentinien
  • Strategischer Fokus auf Metalle für Energiewende
  • Kupferproduktion steigt, Eisenerzgeschäft schwächelt
  • Aktienkurs zeigt solide Performance auf Jahressicht

Der Bergbaukonzern Rio Tinto treibt seinen strategischen Umbau voran und sichert sich frisches Kapital für die Zukunft der Elektromobilität. Mit einem neuen Milliarden-Finanzierungspaket für das argentinische Rincon-Projekt rückt Lithium endgültig in den Mittelpunkt der Konzernstrategie. Doch während das Unternehmen bei den Batteriemetallen aufs Tempo drückt, hinterlassen traditionelle Geschäftsbereiche Bremsspuren in der Bilanz.

Fokus auf das Rincon-Projekt

Um die Entwicklung der Rincon-Anlage in der argentinischen Provinz Salta zu beschleunigen, hat Rio Tinto ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,175 Milliarden US-Dollar geschnürt. Ein Konsortium internationaler Geldgeber unterstützt das insgesamt 2,5 Milliarden Dollar teure Vorhaben. Ziel ist eine jährliche Produktionskapazität von 60.000 Tonnen batteriefähigem Lithiumcarbonat. Erste kommerzielle Lieferungen aus einer kleineren Startanlage haben bereits begonnen, während die Hauptproduktion für das Jahr 2028 angesetzt ist. Das Projekt hat für den Konzern höchste Priorität, nachdem das Jadar-Projekt in Serbien im vergangenen November auf Eis gelegt wurde.

Rio Tinto

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Kupfergeschäft wächst, Eisenerz bremst

Die Neuausrichtung auf Metalle für die Energiewende spiegelt sich deutlich in den jüngsten Geschäftszahlen wider. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 sank der Nettogewinn zwar um 14 Prozent auf 10,0 Milliarden Dollar, was primär auf schwächere Eisenerzpreise und höhere Abschreibungen für Wachstumsprojekte zurückzuführen war. Gleichzeitig stieg die Kupferproduktion jedoch um 11 Prozent auf 883.000 Tonnen. Treiber hierfür war vor allem die Untertage-Erweiterung der Oyu Tolgoi-Mine in der Mongolei. Um die Profitabilität dieses Projekts weiter zu optimieren, verhandelt Rio Tinto derzeit mit der mongolischen Regierung über die Anpassung eines 12 Milliarden Dollar schweren Gesellschafterdarlehens.

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An der Börse wird dieser strategische Schwenk hin zu Kupfer und Lithium von den Investoren honoriert. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein solides Plus von über 39 Prozent und notiert mit einem gestrigen Schlusskurs von 79,13 Euro weiterhin stabil knapp über der wichtigen 50-Tage-Linie.

Bis zum Ende des ersten Halbjahres 2026 streben Rio Tinto und die mongolische Regierung nun eine finale Einigung über die Finanzstruktur der Kupfermine an. Gelingt dieser Schritt gemäß dem vereinbarten Fahrplan, hätte das Unternehmen neben dem anlaufenden Lithium-Geschäft in Argentinien ein zweites starkes Standbein für die Zeit nach dem Eisenerz-Boom vertraglich abgesichert.

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