Rocket Lab Aktie: Backlog überschreitet zwei Milliarden
Rocket Lab sichert sich einen 190-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium und kündigt eine Kapitalerhöhung von bis zu einer Milliarde Dollar an. Der Auftragsbestand übersteigt nun zwei Milliarden Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Größter Einzelvertrag für Hyperschall-Testflüge
- Kapitalerhöhung von bis zu einer Milliarde Dollar
- Auftragsbestand über zwei Milliarden Dollar
- Analysten bekräftigen Kaufempfehlungen
Rocket Lab hat innerhalb von zwei Tagen gleich zwei weitreichende Meldungen veröffentlicht: einen 190-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium und eine Kapitalerhöhung von bis zu einer Milliarde Dollar. Beides zusammen zeigt, wie dynamisch sich das Unternehmen gerade entwickelt — und wie unterschiedlich der Markt darauf reagiert.
Rekordauftrag für Hyperschall-Tests
Am 18. März unterzeichnete Rocket Lab den bislang größten Einzelvertrag seiner Geschichte. Das Pentagon beauftragt das Unternehmen mit 20 Hyperschall-Testflügen über vier Jahre, durchgeführt mit dem HASTE-Träger im Rahmen des MACH-TB-2.0-Programms der US-Marine. Die erste Mission soll innerhalb weniger Monate nach Vertragsunterzeichnung starten.
Der Auftrag hat das Gesamtauftragsvolumen von Rocket Lab auf über zwei Milliarden Dollar gehoben — verteilt auf mehr als 70 geplante Missionen. Besonders bemerkenswert: Im ersten Quartal 2026 verkaufte das Unternehmen bereits 28 neue Starts, was annähernd dem gesamten Jahresvolumen 2025 entspricht. Das HASTE-Programm selbst weist seit 2023 eine makellose Erfolgsquote von 100 Prozent auf.
Kapitalerhöhung sorgt für Gegenwind
Einen Tag vor dem Vertragsabschluss, am 17. März, gab Rocket Lab eine Vereinbarung zum Verkauf von Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar bekannt. Als Vertriebspartner fungieren unter anderem Goldman Sachs, Morgan Stanley, BofA Securities und Deutsche Bank. Die Erlöse sollen Wachstumsinitiativen, mögliche Akquisitionen und allgemeine Unternehmensbedarfe finanzieren.
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Die Ankündigung löste im vorbörslichen Handel Kursverluste aus — die Sorge vor Verwässerung bestehender Anteile überschattete kurzfristig die positive Vertragsnachricht. Auf Jahressicht hat die Aktie trotzdem rund 285 Prozent zugelegt, notiert aktuell jedoch rund 26 Prozent unter ihrem Januarhoch von 96,30 Dollar.
Analysten bleiben optimistisch
Clear Street initiierte die Abdeckung von Rocket Lab am 19. März mit einem „Buy“-Rating. Deutsche Bank bekräftigte ebenfalls ihre Kaufempfehlung und erhöhte gleichzeitig das Kursziel. Beide Häuser verweisen auf die wachsende Space-Systems-Sparte und den erwarteten Erstflug der Neutron-Rakete als zentrale Kurstreiber.
Mit einem Auftragsbestand von über zwei Milliarden Dollar und einer Vertriebspipeline, die sich im laufenden Quartal bereits auf Vorjahresniveau bewegt, hat Rocket Lab die Umsatzsichtbarkeit für die kommenden Jahre deutlich verbessert. Die Kapitalerhöhung schafft finanziellen Spielraum — zu welchem Preis für Bestandsaktionäre, wird der weitere Verwässerungsgrad zeigen.
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