Rocket Lab rückt im US-Verteidigungsmarkt ein Stück weiter nach vorn. Der jüngste erfolgreiche Testflug eines Hyperschall-Vehikels zeigt: Das Unternehmen liefert offenbar zuverlässig genau das, was Behörden aktuell dringend aufbauen wollen – schnelle Testmöglichkeiten für neue Technologien. Doch wie stark kann dieser Verteidigungsfokus die Verzögerung beim wichtigen Neutron-Projekt abfedern?
Erfolgreicher Hyperschall-Test – und nicht der erste
Am 28. Februar 2026 meldete Rocket Lab den erfolgreichen Start einer Hyperschall-Testmission namens „That’s Not A Knife“. Der Flug erfolgte für die Defense Innovation Unit (DIU) – also eine Organisation, die neue Technologien schneller ins US-Verteidigungsministerium bringen soll.
Bemerkenswert: Es war bereits der zweite erfolgreiche Hyperschall-Teststart innerhalb von drei Monaten. Gestartet wurde mit der HASTE-Rakete (Hypersonic Accelerator Suborbital Test Electron) von Launch Complex 2 am Mid-Atlantic Regional Spaceport auf Wallops Island in Virginia.
816 Millionen Dollar – Verteidigung wird zum Standbein
Der operative Erfolg fällt in eine Phase, in der Rocket Lab seine Rolle als Partner für nationale Sicherheit ausbaut. Laut Unternehmensangaben haben sich die aktiven verteidigungsbezogenen Verträge per 28. Februar 2026 auf insgesamt 816 Mio. US-Dollar summiert.
Ein zentraler Baustein dieses Auftragsbestands ist ein Hauptauftrag der Space Development Agency (SDA) über 515 Mio. US-Dollar. Konkret geht es um Design, Fertigung und Betrieb von 18 Satelliten für die „Tranche 2 Transport Layer“. Die Auslieferung ist für 2027 geplant. Genau solche Programme geben dem Verteidigungssegment Planbarkeit – und Rocket Lab zugleich Referenzen für weitere Regierungsaufträge.
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Gegenpol zur Neutron-Verzögerung
Die Meldung kommt nicht aus dem luftleeren Raum: Kürzlich hatte Rocket Lab seine Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt – inklusive der Nachricht, dass sich das Debüt der größeren Neutron-Rakete auf das vierte Quartal 2026 verschiebt. Neutron gilt als wichtiger Baustein der künftigen Strategie.
Umso wichtiger ist der Nachweis, dass das aktuelle Geschäft funktioniert: Die wiederholten Erfolge mit Electron und HASTE unterstreichen operative Stabilität und stärken die Position bei staatlichen Auftraggebern. An der Börse steht der Titel zuletzt dennoch unter Druck: In den vergangenen 30 Tagen ging es um 13,70% nach unten.
Unterm Strich zeigt der Hyperschall-Start vor allem eines: Rocket Lab baut seine Verteidigungsintegration messbar aus – mit einem wachsenden Auftragsbestand und Missionen, die kurzfristig geliefert werden. Der nächste operative Meilenstein wird dann der angepeilte Neutron-Erstflug im vierten Quartal 2026, während die großen SDA-Satellitenlieferungen für 2027 terminiert sind.
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