Während Rocket Lab sein Verteidigungsgeschäft mit einer weiteren Hyperschall-Mission massiv ausbaut, gerät die Aktie zunehmend unter Druck. Mit einem Kursverlust von rund 13 Prozent in der vergangenen Woche stellen sich Anleger kurz vor den Quartalszahlen die Frage: Bietet der Rücksetzer eine Einstiegschance oder droht weiteres Ungemach angesichts der hohen Volatilität?
Hohe Schlagzahl im Defense-Sektor
Das Raumfahrtunternehmen kündigte am 12. Februar die Mission „Cassowary Vex“ für die U.S. Defense Innovation Unit (DIU) an. Der Start der HASTE-Rakete (Hypersonic Accelerator Suborbital Test Electron) soll Ende Februar vom Weltraumbahnhof auf Wallops Island, Virginia, erfolgen.
An Bord befindet sich das DART AE, ein Scramjet-angetriebenes Fluggerät des australischen Partners Hypersonix. Es handelt sich bereits um den vierten Hyperschall-Test in weniger als sechs Monaten. Diese Frequenz unterstreicht die wachsende Bedeutung des Verteidigungssegments für Rocket Lab, das neben dem kommerziellen Startgeschäft zunehmend zur zweiten wichtigen Umsatzsäule avanciert. Die HASTE-Plattform ermöglicht Tests bei Geschwindigkeiten von bis zu Mach 20 und bietet damit eine weltweit seltene Fähigkeit zur Unterstützung der US-Sicherheitsziele.
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Aktie unter Verkaufsdruck
Trotz der operativen Erfolge mussten die Anteilsscheine zuletzt deutlich Federn lassen. In der Woche bis zum 14. Februar verlor das Papier knapp 13 Prozent an Wert. Marktbeobachter registrieren eine implizite Volatilität im oberen Viertel des vergangenen Jahres, was auf anhaltende Nervosität hindeutet.
Verantwortlich für den jüngsten Kursrutsch waren vor allem Gewinnmitnahmen im breiteren Technologiesektor sowie eine gemischte Stimmungslage bezüglich der Raumfahrt-Branche. Auch Berichte über Rückschläge beim Testprogramm der neuen Neutron-Rakete drückten auf den Kurs. Auf 30-Tages-Sicht summieren sich die Verluste auf rund 21 Prozent, wenngleich die Aktie auf Jahressicht mit einem Plus von gut 142 Prozent weiterhin eine starke Performance aufweist.
Fokus auf den 26. Februar
Der Blick der Investoren richtet sich nun voll auf den 26. Februar 2026. Die anstehenden Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr werden entscheidend sein, um die aktuelle Bewertung zu rechtfertigen. Mit einem Auftragsbestand von über 1,3 Milliarden Dollar allein durch Vereinbarungen mit der Space Development Agency verfügt das Unternehmen über ein substanzielles Auftragspolster, das bei der Präsentation der Zahlen eine zentrale Rolle spielen dürfte.
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