Rocket Lab: Kakushin Rising mit 8 Satelliten
Rocket Lab verzeichnet operative Erfolge, während die Aktie nach einer Rallye Gewinne abgibt. Der Fokus liegt nun auf den Q1-Zahlen und der Neutron-Rakete.

Kurz zusammengefasst
- Erfolgreicher Start für japanische Raumfahrtbehörde
- Neuer Star Tracker für Navigation vorgestellt
- Aktie fällt nach Kursrally um sechs Prozent
- Quartalszahlen am 7. Mai im Fokus
Operative Erfolge im Weltraum, Gewinnmitnahmen auf der Erde. Bei Rocket Lab klaffen die jüngsten Unternehmensnachrichten und die Kursentwicklung an der Börse derzeit auseinander. Das Raumfahrtunternehmen absolvierte in der vergangenen Woche erfolgreich eine weitere Regierungsmission und präsentierte neue Hardware. An der Wall Street reagierten Investoren jedoch mit Verkäufen.
Erfolgreicher Start und neue Hardware
Am 23. April schickte Rocket Lab die „Kakushin Rising“-Mission ins All. Die Electron-Rakete brachte acht Satelliten für die japanische Raumfahrtbehörde JAXA in den Orbit. Darunter befanden sich ein Ozean-Beobachtungssatellit und eine faltbare Origami-Antenne.
CEO Peter Beck sieht sein Unternehmen durch die präzise Auslieferung als bevorzugten Partner für nationale Raumfahrtagenturen bestätigt. Parallel dazu erweiterte Rocket Lab sein Produktportfolio. Ein neu entwickelter „Star Tracker“ soll die Navigation von Raumfahrzeugen auf längeren Missionen verbessern. Das Bauteil zeichnet sich durch hohe Strahlungsresistenz aus und ergänzt die intern gefertigte Systempalette.
Gewinnmitnahmen nach Kursrally
An der Börse sorgte der operative Fortschritt nicht für neuen Auftrieb. Die Aktie beendete den Freitagshandel bei 79,68 US-Dollar und verbuchte damit einen Tagesverlust von knapp sechs Prozent.
Marktbeobachter werten den Rücksetzer als normale Konsolidierung. Auf Sicht von zwölf Monaten steht immer noch ein massiver Kursgewinn von rund 264 Prozent zu Buche. Ein weiterer Faktor für die jüngste Abkühlung ist eine abgeschlossene Kapitalmaßnahme. Anfang April platzierte das Management neue Aktien und nahm damit brutto 474 Millionen US-Dollar ein.
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Warten auf Neutron und die Q1-Zahlen
Frisches Kapital ist vorhanden, nun rückt das operative Geschäft in den Mittelpunkt. Am 7. Mai präsentiert Rocket Lab die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal. Die eigene Prognose sieht einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar vor.
Ein Schatten liegt derweil auf dem wichtigsten Zukunftsprojekt. Die Entwicklung der größeren Neutron-Rakete verzögert sich. Ein Defekt an einem Treibstofftank verschob den Erstflug auf Ende 2026. Der breitere Raumfahrtsektor rechnet im selben Jahr mit dem Börsengang von SpaceX, was das Investoreninteresse an der Branche massiv steigern dürfte.
Erreicht der Umsatz bei der anstehenden Bilanzvorlage die anvisierte obere Spanne, rückt die Stärke des Kerngeschäfts wieder in den Vordergrund. Fällt das Wachstum schwächer aus, rückt die Verzögerung der Neutron-Rakete unweigerlich stärker in den Fokus der Aktionäre.
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