Rocket Lab: RTX-Partnerschaft für Golden-Dome-Programm
Rocket Lab baut sein Verteidigungsgeschäft aus und kooperiert mit RTX für Raketenabwehrsysteme. Zukäufe stärken die Technologiebasis.

Kurz zusammengefasst
- Kooperation mit RTX für Raketenabwehr
- Zukäufe von Motiv und Mynaric
- Umsatzplus von 63,5 Prozent
- Neutron-Erstflug für Q4 2026 geplant
Rocket Lab schiebt sich tiefer in ein Feld, das lange den großen Rüstungskonzernen vorbehalten war. Mit RTX arbeitet das Unternehmen am Space-Based-Interceptor-Programm der U.S. Space Force und am geplanten „Golden Dome“-Raketenschild. Für die Aktie geht es damit um mehr als Startaufträge. Rocket Lab will vom Raumfahrtzulieferer zum breiter aufgestellten Verteidigungsanbieter werden.
Der Raketenschild erweitert die Story
Die Kooperation mit RTX zielt auf weltraumgestützte Abfangsysteme. Rocket Lab bringt dafür Erfahrung mit Satellitenplattformen, Komponenten und Startdiensten ein. Der Schritt passt zu einer Nachfrage, die sich klar in Richtung militärischer Raumfahrtsysteme verschiebt.
Rocket Lab ist in passenden Programmen bereits Hauptauftragnehmer. Damit erhält die Partnerschaft Gewicht. Der Bereich Space Systems bleibt dabei das technische Fundament. Er liefert komplette Satellitenplattformen und wichtige Bauteile für komplexe Missionen.
Zukäufe bringen Technik ins Haus
Im Mai 2026 kaufte Rocket Lab Motiv Space Systems für 60 Millionen Dollar. Die Technik steckt in Robotik, die bei Mars-Rover-Missionen zum Einsatz kam. Für Rocket Lab geht es um präzise Mechanik und Raumfahrtrobotik. Beides ist für Satelliten und Abfangsysteme wichtig.
Mit Mynaric AG kommt Laserdatenübertragung ins Haus. Der Kauf hat ein Volumen von 155,3 Millionen Dollar und umfasst eine kleine Barzahlung sowie Rocket-Lab-Aktien. Für Raketenabwehr und Datenrelais kann diese Technik eine Schlüsselrolle spielen.
Wachstum stark, Aktie empfindlich
Das erste Quartal lieferte Rückenwind. Rocket Lab erzielte 200,3 Millionen Dollar Umsatz und lag damit 63,5 Prozent über Vorjahr. Der Auftragsbestand stieg auf mehr als 2 Milliarden Dollar.
Bei neuen Startaufträgen übertraf das Unternehmen bereits den Wert des ganzen Vorjahres. Allein für Electron und HASTE kamen 31 Missionen hinzu. Neutron steuerte fünf Verträge bei.
Die Aktie markierte in der Woche ab dem 18. Mai ein Allzeithoch. Am 20. Mai drehte sie jedoch nach unten. Steigende US-Renditen und Inflationssorgen trafen vor allem Wachstumswerte. Kein Wunder, dass der Markt hier empfindlich reagiert.
Im laufenden Quartal peilt Rocket Lab 225 bis 240 Millionen Dollar Umsatz an. Parallel läuft die Entwicklung der Neutron-Rakete weiter. Ihr Erstflug soll im vierten Quartal 2026 stattfinden. Gelingt dieser Meilenstein, hätte Rocket Lab neben der Verteidigungsstory einen zweiten klaren Wachstumspfad.
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