Rocket Lab USA liefert ab – und zwar Schlag auf Schlag. Während viele Raumfahrt-Konkurrenten noch mit Zuverlässigkeitsproblemen kämpfen, bereitet das Unternehmen seinen 19. Start in diesem Jahr vor. Ein absoluter Rekord. Am 5. Dezember soll die „RAISE And Shine“-Mission für die japanische Raumfahrtagentur JAXA abheben – und könnte ein spektakuläres Jahr perfekt krönen. Doch reicht das, um die hohen Erwartungen der Wall Street zu erfüllen?
Japan ruft: JAXA-Mission als Türöffner
Die Bestätigung kam Ende der Woche: Ab dem 5. Dezember öffnet sich das Startfenster für den Flug vom Launch Complex 1 in Neuseeland. An Bord: der RAISE-4-Satellit der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA. Was auf den ersten Blick wie ein weiterer Routinestart wirkt, ist strategisch entscheidend. Mit diesem Auftrag dringt Rocket Lab tiefer in den asiatischen Markt und den lukrativen Sektor staatlicher Aufträge vor.
Die Electron-Rakete gilt mittlerweile als eines der am häufigsten gestarteten Trägersysteme weltweit. Die Fähigkeit, einen straffen Flugplan einzuhalten, ist für institutionelle Investoren ein Gradmesser für Skalierbarkeit – und hier liegt Rocket Lab klar vorne.
Zahlen sprechen Bände: 48 Prozent Wachstum
Die Euphorie hat einen soliden Grund: Anfang November legte das Unternehmen starke Quartalszahlen vor. Der Umsatz im dritten Quartal 2025 kletterte um satte 48 Prozent im Jahresvergleich auf rund 155 Millionen Dollar. Getrieben wurde das Wachstum von beiden Geschäftsbereichen – Launch Services und der expandierenden Space-Systems-Sparte.
Für das vierte Quartal peilt Rocket Lab Erlöse zwischen 170 und 180 Millionen Dollar an. Analysten reagierten prompt:
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- Needham & Company bekräftigte die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 63 Dollar.
- Bank of America setzt auf 60 Dollar und verweist auf die starke Auftragsauslastung.
Der Weg zur Profitabilität wird konkreter – und das spürt die Aktie, die sich trotz einiger Insiderverkäufe stabil über der 42-Dollar-Marke hält.
Dezember entscheidet über Momentum
Der erfolgreiche Start am 5. Dezember wäre mehr als ein symbolischer Abschluss eines Rekordjahres. Er würde das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Electron-Rakete weiter festigen und Rocket Lab im direkten Wettbewerb mit anderen Anbietern einen klaren Vorteil verschaffen. Gleichzeitig läuft die Entwicklung der größeren Neutron-Rakete – ein Projekt, das mittelfristig das Geschäftsmodell erweitern soll.
Die nächsten Wochen sind entscheidend: Gelingt die JAXA-Mission reibungslos, dürfte das die Basis für einen starken Start ins Jahr 2026 legen. Spätestens bei der Vorlage der Zahlen für das vierte Quartal im Februar wird sich zeigen, ob Rocket Lab die ambitionierte Umsatzprognose einlösen kann.
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