Rocket Lab USA startet mit beeindruckendem Momentum in das Jahr 2026. Der einstige reine Startdienstleister wandelt sich zunehmend zum Schwergewicht im Verteidigungssektor. Angesichts eines massiven neuen Regierungsauftrags und einer Bewertung, die bereits viel Zukunftsmusik spielt, fragen sich Marktteilnehmer: Ist der neue Status als „Prime Contractor“ bereits vollständig eingepreist?
Der 816-Millionen-Dollar-Katalysator
Verantwortlich für den jüngsten Schub ist die endgültige Bestätigung eines Großauftrags der U.S. Space Development Agency (SDA). Das Unternehmen sicherte sich ein Volumen von 816 Millionen Dollar für das Design und den Bau von 18 Satelliten der sogenannten „Tracking Layer Tranche 3“. Diese Einheiten sollen weltweit Raketenbedrohungen, einschließlich Hyperschallsystemen, erkennen und verfolgen.
Dieser Deal ist weit mehr als nur ein Umsatzbringer. Er markiert den strategischen Wandel vom reinen „Taxi ins All“ hin zum vollwertigen Satellitenhersteller und Rüstungspartner. Das Auftragsvolumen übertrifft den 515-Millionen-Dollar-Deal von Ende 2023 deutlich und signalisiert, dass die US-Regierung zunehmend auf die Infrastruktur von Rocket Lab setzt.
Neutron-Rakete und operatives Geschäft
Während die Finanzen durch den Auftragsbestand glänzen, liegt der operative Fokus auf der Entwicklung der Neutron-Rakete. Das Management peilt den Erststart dieses mittelgroßen Trägersystems nun für 2026 an. Dass dieser Zeitplan gegenüber den ursprünglichen Zielen für 2025 nach hinten korrigiert wurde, hat die Stimmung kaum getrübt – der Markt scheint die Verzögerung akzeptiert zu haben.
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Gleichzeitig liefert das etablierte Electron-Programm stabile Ergebnisse. Mit über 20 erfolgreichen Starts im Jahr 2025 hat das Unternehmen seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt und sichert als zweithäufigst genutzte US-Rakete den laufenden Cashflow, während die kapitalintensive Skalierung des Neutron-Programms läuft.
Bewertung am Limit?
Der rasante Aufstieg der Aktie – mit einem Plus von über 50 Prozent allein in den letzten 30 Tagen – hat die Bewertung auf ein sportliches Niveau gehoben. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 40,6 Milliarden Dollar preisen Anleger eine nahezu perfekte Exekution der kommenden Projekte ein. Der extrem hohe RSI-Wert von 85 deutet zudem auf eine technisch überkaufte Situation hin. Das Risiko liegt nun in der Umsetzung: Die Produktion der Neutron-Rakete am Standort Virginia muss ohne weitere kostspielige Verzögerungen hochgefahren werden.
Im Januar 2026 wird sich der Fokus der Anleger auf konkrete Updates zum Startfenster der Neutron-Rakete richten. Zudem werden Fortschritte bei der Integration der SDA-Satellitenkonstellation zeigen müssen, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen an die operative Ausführung erfüllen kann.
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