Rolls-Royce: 750 Millionen GBP Buyback abgeschlossen
Rolls-Royce bestätigt operative Gewinnprognose und starken Cashflow. Ein Wasserstoff-Triebwerkstest und ein laufender Aktienrückkauf untermauern die positive Entwicklung.

Kurz zusammengefasst
- Operativer Gewinn von bis zu 4,2 Milliarden Pfund angepeilt
- Triebwerksflugstunden übertreffen Vorkrisenniveau
- Wasserstoff-Triebwerkstest am NASA-Standort erfolgreich
- Aktienrückkaufprogramm zu 30 Prozent abgeschlossen
Rolls-Royce hat ein solides erstes Quartal hinter sich. Das Unternehmen bekräftigte seine Jahresziele für 2026 — und lieferte dabei mehr als nur Zahlen.
Starkes Fundament, klare Ziele
Der Konzern hält an einem operativen Gewinnziel von 4,0 bis 4,2 Milliarden GBP fest. Der freie Cashflow soll zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden GBP landen. Rückenwind kommt vom Kerngeschäft: Die Flugstunden großer Triebwerke stiegen im ersten Quartal um fünf Prozent. Sie liegen nun bei 115 Prozent des Niveaus von 2019.
Das Management erwartet, mögliche Belastungen durch Instabilität im Nahen Osten vollständig auffangen zu können. Die Flugstunden der Trent-XWB-Triebwerke in der Region haben das Vorkrisenniveau bereits wieder erreicht.
Stark läuft auch das Verteidigungsgeschäft. Der Bereich meldete ein Plus von 20 Prozent beim Neugeschäft. Im Segment Power Systems treibt die Nachfrage nach Stromversorgung für Rechenzentren das Wachstum.
Rückkauf läuft, Wasserstoff-Test geglückt
Auf der Hauptversammlung stimmten Aktionäre allen 23 Tagesordnungspunkten zu. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden GBP hat Rolls-Royce bislang zu 750 Millionen GBP abgearbeitet.
Ein technischer Meilenstein: Am NASA Stennis Space Center erreichte das Pearl-15-Triebwerk im Bodentest volle Startleistung — mit 100 Prozent Wasserstoff als Treibstoff. Das Triebwerk kommt in Bombardier-Geschäftsflugzeugen zum Einsatz. Die Technologie befindet sich noch in der Entwicklungsphase, markiert aber einen konkreten Fortschritt für künftige Antriebskonzepte.
Kurskorrektur nach starkem Lauf
Die Aktie schloss zuletzt bei 11,72 GBP. Im April verlor sie rund 7,6 Prozent — Analysten werten das als Gewinnmitnahmen nach einer langen Aufwärtsbewegung. Technisch handelt das Papier unterhalb seiner 20- und 50-Tage-Linie, hält aber die 200-Tage-Linie bei rund 1.160 GBX. Im Bereich von 1.203 GBX sehen Analysten kurzfristigen Widerstand.
Das breitere Umfeld ist nicht ohne Risiken. Der S&P Global UK Manufacturing PMI stieg im April auf 53,7 — den höchsten Wert seit Mai 2022. Lieferkettenprobleme und steigende Inputkosten belasten die Branche jedoch weiterhin.
Den nächsten konkreten Datenpunkt liefert Rolls-Royce im Juli 2026 mit den Halbjahreszahlen.
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