Rolls-Royce steuert auf einen Monat zu, der für die Stimmung rund um die Aktie entscheidend werden dürfte. Im Mittelpunkt stehen die anstehenden Jahreszahlen – und die Frage, ob der Konzern seinen Umbau weiter in bessere Profitabilität und mehr Cashflow übersetzen kann. Zusätzlich sorgt ein laufendes Aktienrückkaufprogramm für Aufmerksamkeit.
Zahlen-Termin als Gradmesser
Der wichtigste kurzfristige Impuls kommt am 26. Februar: Dann legt Rolls-Royce die Geschäftszahlen für 2025 vor. Der Bericht soll zeigen, wie sich die Bereiche Civil Aerospace, Defense und Power Systems geschlagen haben.
Genau hier liegt der Kern: Anleger achten auf Hinweise, dass das Transformationsprogramm weiter greift – also ob sich Gewinne und Mittelzuflüsse weiter verbessern. Ebenso relevant sind Aussagen zur Kapitalallokation und ein möglicher Ausblick. Beides kann den Rahmen setzen, wie der Markt das Jahr 2026 bewertet.
Rückkauf läuft – nächster Schritt offen
Parallel ist ein interimistisches Aktienrückkaufprogramm über bis zu 200 Mio. Pfund im Gange. Es läuft seit 2. Januar und soll spätestens am 24. Februar abgeschlossen sein. Laut Unternehmensangaben schließt das an ein bereits beendetes Rückkaufprogramm über 1 Mrd. Pfund für 2025 an.
Wie umfangreich Rückkäufe im Gesamtjahr 2026 ausfallen könnten, ist noch nicht fix: Das steht unter Vorstandsprüfung und soll voraussichtlich zusammen mit den Jahreszahlen kommuniziert werden.
Rückenwind aus dem Umfeld – mit zwei Treibern
Das Branchenumfeld liefert weiterhin Unterstützung. Zum einen profitiert der Sektor von höheren europäischen Verteidigungsausgaben vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen. Zum anderen zieht die zivile Luftfahrt weiter an, vor allem bei der Langstreckennachfrage – ein wichtiger Faktor für das Widebody-Triebwerksgeschäft.
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt die Sparte Power Systems: Lösungen für die Stromversorgung von Rechenzentren rücken stärker in den Fokus, weil der Bedarf an Energieinfrastruktur rund um KI-Anwendungen wächst.
Wichtige Termine im Überblick:
– 19. Februar 2026: Airbus-Zahlen (als Signalgeber für die zivile Luftfahrt)
– 24. Februar 2026: geplantes Ende des laufenden Rückkaufprogramms
– 26. Februar 2026: Rolls-Royce Jahreszahlen 2025
Zum Kontext an der Börse: Der Schlusskurs lag gestern bei 14,52 €. Entscheidend dürfte in den nächsten Wochen weniger das Tagesrauschen sein – sondern ob die Zahlen am 26. Februar den erwarteten Beleg liefern, dass Umbau, Cash-Generierung und Kapitalpläne auch 2026 tragfähig bleiben.
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