Rolls-Royce Aktie: Großauftrag aus den USA

Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce hat einen bedeutenden Auftrag der US-Airline Delta für 62 Aggregate erhalten. Zudem treibt das Unternehmen technische Upgrades und ein Aktienrückkaufprogramm voran.

Kurz zusammengefasst:
  • Delta bestellt 62 Triebwerke für Airbus-Flotte
  • Wichtiges Serviceabkommen sichert laufende Einnahmen
  • Technische Upgrades verbessern Triebwerkshaltbarkeit
  • Aktienrückkaufprogramm über 200 Millionen Pfund läuft

Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce meldet sich mit starken Neuigkeiten zurück. Mitten in einer volatilen Marktphase konnte das Unternehmen einen signifikanten Auftrag der US-Airline Delta sichern. Dies unterstreicht nicht nur die anhaltende Erholung der globalen Luftfahrtbranche, sondern festigt auch die Position der Briten im lukrativen Markt für Großraumflugzeuge.

Die Details zum Delta-Deal

Kern der Vereinbarung vom 28. Januar ist die Lieferung von insgesamt 62 Triebwerken. Delta Air Lines bestellte konkret 30 Aggregate des Typs Trent XWB-84 für Airbus A350-900 Flugzeuge sowie 32 Trent 7000 Triebwerke für die A330neo-Flotte.

Rolls-Royce

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Für Anleger ist dabei besonders das begleitende „TotalCare“-Serviceabkommen relevant. Dieses Geschäftsmodell gilt als Cashflow-Treiber des Konzerns: Rolls-Royce übernimmt das Instandhaltungsrisiko und erhält im Gegenzug Prämien, die an die geflogenen Stunden der Triebwerke gekoppelt sind. Mit jeder Flugstunde der neuen Delta-Flotte fließen somit kontinuierlich Einnahmen.

Fortschritte bei der Technik

Neben dem Vertriebserfolg gibt es positive Signale aus der Entwicklungsabteilung. Berichten zufolge hat die Produktion der „Phase 2“-Upgrades für das Trent 1000 Triebwerk begonnen, das in der Boeing 787 zum Einsatz kommt.

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Die neuen Komponenten, darunter eine überarbeitete Turbinenummantelung, sollen die Zeitspanne, die das Triebwerk am Flügel bleiben kann („Time-on-Wing“), potenziell verdreifachen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um vergangene Probleme mit der Haltbarkeit endgültig hinter sich zu lassen und das Vertrauen der Airlines zu stärken.

Aktienrückkauf und Ausblick

Parallel zum operativen Geschäft treibt das Management die Rückführung von Kapital an die Aktionäre voran. Nach Abschluss eines Milliarden-Programms im November läuft derzeit ein Interims-Rückkaufprogramm über 200 Millionen Pfund. Dieses endet voraussichtlich am 24. Februar 2026.

Trotz der positiven Nachrichtenlage steht der Kurs kurzfristig unter Druck und notiert seit Jahresanfang rund 12 Prozent im Minus bei aktuell 14,06 Euro. Der nächste entscheidende Termin steht bereits fest: Am 26. Februar 2026 präsentiert Rolls-Royce die vollständigen Jahreszahlen für 2025 und dürfte dabei auch über die weitere Strategie bei den Aktienrückkäufen entscheiden.

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