Rolls-Royce Aktie: Milliarden für Aktionäre

Der Industriekonzern startet ein massives Aktienrückkaufprogramm von bis zu 9 Mrd. Pfund bis 2028 und plant eine deutliche Gehaltserhöhung für den CEO nach der erfolgreichen Sanierung.

Kurz zusammengefasst:
  • Massives Rückkaufprogramm von bis zu 2,5 Mrd. Pfund in 2026
  • Gesamtvolumen von 7 bis 9 Mrd. Pfund bis zum Jahr 2028
  • Übererfüllung der operativen Ziele zwei Jahre früher als geplant
  • Hauptversammlung entscheidet über neue Vergütung für den CEO

Der britische Industriekonzern Rolls-Royce schüttet ein Füllhorn über seinen Investoren aus. Nach einer beispiellosen operativen Wende fließen nun Milliardenbeträge in den Rückkauf eigener Papiere. Während das Management die Früchte der harten Sanierungsjahre erntet, steht bald auch eine üppige Belohnung für den Architekten des Erfolgs zur Debatte.

Bereits Ende Februar startete der Konzern ein massives Rückkaufprogramm. Allein für das laufende Jahr 2026 plant Rolls-Royce, eigene Anteilsscheine im Wert von bis zu 2,5 Milliarden Pfund vom Markt zu nehmen. Das ist allerdings nur der Auftakt. Bis 2028 sollen insgesamt zwischen sieben und neun Milliarden Pfund in die Reduzierung des Aktienkapitals fließen. Entsprechende tägliche Transaktionen laufen bereits auf Hochtouren.

Rolls-Royce

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Fundamentale Stärke als Treiber

Diese aggressive Strategie der Kapitalrückführung kommt nicht aus dem Nichts. Zwischen Januar 2023 und Ende 2025 generierte das Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung rund 88 Milliarden Pfund an Aktionärswert. Rolls-Royce erreichte seine mittelfristigen Ziele satte zwei Jahre früher als geplant und übertraf die Erwartungen für 2025 deutlich.

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Diese operative Stärke spiegelt sich auch auf dem Parkett wider: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von gut 47 Prozent, auch wenn der Kurs aktuell bei rund 14,32 Euro leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt konsolidiert. Zusätzlich zu den Aktienrückkäufen profitieren Anleger von der 2025 wieder eingeführten regulären Dividende, die zuletzt bei 9,5 Pence für das Gesamtjahr lag.

Zahltag für den Chef

Die bemerkenswerte Transformation des Unternehmens ruft nun den Vergütungsausschuss auf den Plan. Wenn sich die Aktionäre am 30. April 2026 zur Hauptversammlung treffen, steht ein zentraler Punkt auf der Agenda: eine neue Gehaltsstruktur für CEO Tufan Erginbilgic.

Das Gremium argumentiert, die beispiellose Leistungssteigerung rechtfertige eine Anpassung der Vorstandsgehälter an das Niveau der Top-10-Unternehmen im britischen Leitindex FTSE. Auf der anstehenden Hauptversammlung Ende April müssen die Anteilseigner nun formell abstimmen, ob sie diese neue Vergütungspolitik für die Führungsetage als fairen Ausgleich für die vorgezogene Zielerreichung absegnen.

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