Rolls-Royce Aktie: Rekord-Zahlen übertreffen

Rolls-Royce übertrifft Erwartungen mit starken Jahreszahlen, kündigt milliardenschwere Rückkäufe an und hebt die Gewinnprognose für 2026 deutlich an.

Kurz zusammengefasst:
  • Operativer Gewinn steigt um über 40 Prozent
  • Milliardenprogramm für Aktienrückkäufe angekündigt
  • Erste reguläre Dividende seit über fünf Jahren
  • Flugstunden erreichen Vor-Pandemie-Niveau

Am 26. Februar 2026 lieferte Rolls-Royce Ergebnisse, die selbst optimistische Erwartungen übertrafen: Rekordgewinn, viertes Gewinnplus in Folge und das größte Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte. Der britische Triebwerkshersteller hat seine Transformation unter Beweis gestellt – mit konkreten Zahlen statt nur Ankündigungen.

Alle drei Sparten im Aufwind

Der Gewinn auf Basis des operativen Ergebnisses kletterte 2025 um über 40 Prozent auf 3,46 Milliarden Pfund. Analysten hatten mit 3,32 Milliarden Pfund gerechnet. Der Umsatz wuchs um 12 Prozent auf 20,1 Milliarden Pfund. Bereits zum vierten Mal in Folge übertraf das Unternehmen die Gewinnprognosen.

Rolls-Royce

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Das Zivilluftfahrtgeschäft – größter Umsatzbringer mit Triebwerken für Boeing und Airbus – legte um 15 Prozent zu, die Verteidigungssparte um 8 Prozent. Besonders bemerkenswert: Die Flugstunden großer Triebwerke haben erstmals wieder das Niveau vor der Pandemie überschritten. Zudem profitiert Rolls-Royce von einem unerwarteten Trend: Notstromaggregate für energiehungrige KI-Rechenzentren entwickeln sich zum wachsenden Geschäftsfeld.

Der freie Cashflow erreichte 3,3 Milliarden Pfund, getrieben durch starke operative Gewinne und wachsende Servicevertragserträge. Die Nettoliquidität belief sich Ende Dezember 2025 auf 1,9 Milliarden Pfund.

9 Milliarden Pfund für Aktionäre

Die starke Bilanz ermöglicht das erste mehrjährige Rückkaufprogramm: Zwischen 2026 und 2028 will Rolls-Royce Aktien im Wert von 7 bis 9 Milliarden Pfund zurückkaufen. Allein 2026 sollen es bis zu 2,5 Milliarden Pfund sein, wovon bereits 200 Millionen Pfund zwischen Januar und Februar abgeschlossen wurden.

Die Dividende für 2025 summiert sich auf 9,5 Pence je Aktie – die erste reguläre Ausschüttung seit über fünf Jahren. Die Zahlung erfolgt am 3. Juni 2026.

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Ambitionierte Ziele für 2026 und darüber hinaus

Für 2026 peilt das Management einen operativen Gewinn von 4,0 bis 4,2 Milliarden Pfund an – deutlich über dem Analystenkonsens von 3,65 Milliarden Pfund. Der freie Cashflow soll zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Pfund liegen.

Die mittelfristigen Ziele für 2028 wurden angehoben: 4,9 bis 5,2 Milliarden Pfund operativer Gewinn bei einer Marge von 18 bis 20 Prozent. CEO Tufan Erginbilgic kündigte zudem an, bei kleinen modularen Reaktoren (SMR) Marktführer werden zu wollen. Zudem prüft das Unternehmen eine Rückkehr ins Geschäft mit Triebwerken für Schmalrumpfjets – ein Segment, das derzeit unter Lieferengpässen leidet.

Die technische Seite wird ebenfalls gestärkt: Die Haltbarkeit der Trent-Triebwerke soll bis Ende 2027 um über 100 Prozent steigen, mehr als die Hälfte davon ist bereits erreicht.

Bewertung und Ausblick

Mit einer Marktkapitalisierung von 115 Milliarden Pfund gehört Rolls-Royce zu den größten britischen Unternehmen. Die Aktie notiert beim 40-fachen des erwarteten Gewinns. Am 26. Februar 2026 stieg der Kurs nach Veröffentlichung der Zahlen um über 5 Prozent. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 16 Prozent zugelegt, in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt.

Die Transformation unter Erginbilgic trägt Früchte: Kostenkürzungen, Fokussierung aufs Kerngeschäft und strikte Zielvorgaben haben das Vertrauen der Investoren zurückgewonnen. Das SMR-Geschäft verbraucht zwar noch Kapital, soll aber bis 2030 profitabel sein. Mit dem größten Rückkaufprogramm der jüngeren Unternehmensgeschichte und einer Prognose deutlich über den Erwartungen startet Rolls-Royce aus einer Position finanzieller Stärke ins restliche Jahr 2026.

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