Rolls-Royce Aktie: Wachstumssprung gelungen!

Der britische Industriekonzern übertrifft erneut die Erwartungen und kündigt ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an. Alle Geschäftsbereiche verzeichnen Wachstum, und die finanziellen Ziele wurden deutlich angehoben.

Kurz zusammengefasst:
  • Viertes Quartal in Folge mit Gewinnüberschreitung
  • Größtes Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte
  • Alle Sparten verzeichnen deutliches Umsatzwachstum
  • Finanzielle Ziele für 2028 zwei Jahre vorgezogen

Rolls-Royce hat am 26. Februar zum vierten Mal in Folge die Gewinnerwartungen übertroffen – und kündigt zugleich das größte Aktienrückkaufprogramm in der Geschichte des britischen Industriekonzerns an. Zwischen 7 und 9 Milliarden Pfund sollen bis 2028 in eigene Aktien fließen. Was steckt hinter diesem bemerkenswerten Comeback?

Zahlen weit über Erwartungen

Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern kletterte 2025 auf 3,46 Milliarden Pfund – deutlich über der Analystenschätzung von 3,32 Milliarden Pfund. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 20,1 Milliarden Pfund zu, getrieben von stärkerer Nachfrage im Ersatzteilgeschäft für Großtriebwerke und verbesserten Vertragskonditionen.

Rolls-Royce

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Besonders bemerkenswert: Die operative Marge erreichte 17,3 Prozent. Vor einem Jahr hatte sich das Unternehmen noch eine Marge von 15 bis 17 Prozent als mittelfristiges Ziel gesetzt – nun wurde diese Marke drei Jahre früher als geplant erreicht. Der freie Cashflow sprang um 25 Prozent auf 3,3 Milliarden Pfund, während die Nettoliquidität von 475 Millionen auf 1,9 Milliarden Pfund stieg.

Rekordprogramm für Aktionäre

Allein 2026 will Rolls-Royce 2,5 Milliarden Pfund für den Rückkauf eigener Aktien aufwenden. Das Gesamtvolumen bis 2028 liegt zwischen 7 und 9 Milliarden Pfund. Zum Vergleich: 2025 kaufte der Konzern erstmals seit zehn Jahren wieder eigene Aktien zurück – damals für eine Milliarde Pfund. Die Schlussdividende für 2025 liegt bei 5,0 Pence je Aktie, was eine Gesamtdividende von 9,5 Pence ergibt.

Alle Sparten wachsen

Die Luftfahrtsparte, die Triebwerke für Airbus und Boeing liefert, steigerte den Umsatz um 15 Prozent auf 10,2 Milliarden Pfund. Der Verteidigungsbereich wuchs um 8 Prozent, während Power Systems mit einem Plus von 19 Prozent auf knapp 5 Milliarden Pfund die stärkste Dynamik zeigte.

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Besonders auffällig: Die Auftragseingänge für Produkte im Rechenzentrumsbereich schossen um 85 Prozent nach oben. Das Management sieht hier „enormes Potenzial“ – direkt getrieben vom globalen KI-Boom.

Ausblick angehoben

Für 2026 peilt Rolls-Royce einen operativen Gewinn zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund an – über dem Analystenkonsens von 3,65 Milliarden Pfund. Der freie Cashflow soll auf 3,6 bis 3,8 Milliarden Pfund steigen. Bis 2028 wurden die Ziele ebenfalls erhöht: 4,9 bis 5,2 Milliarden Pfund Gewinn, eine Marge von 18 bis 20 Prozent und ein Cashflow von 5,0 bis 5,3 Milliarden Pfund. Diese Ziele sollen nun zwei Jahre früher erreicht werden als ursprünglich geplant.

CEO Tufan Erginbilgic deutete zudem einen möglichen Wiedereinstieg in den Markt für Schmalrumpf-Flugzeugtriebwerke an – ein Segment, das Rolls-Royce zuvor aufgegeben hatte. Langfristig sieht sich das Unternehmen auch als potenzieller Marktführer bei kleinen modularen Reaktoren für Kernkraft.

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