Rolls-Royce liefert endlich die Nachrichten, auf die Anleger gewartet haben. Der britische Triebwerksbauer meldet massive Effizienzsprünge bei seinen wichtigsten Motoren, was die Margen direkt befeuern dürfte. Doch während das Kerngeschäft wieder rund läuft, bringt sich im Hintergrund bereits der nächste Kurstreiber in Stellung: Die Atomsparte. Ist die Aktie damit bereit für den nächsten Sprung oder ist die gute Stimmung bereits eingepreist?
Effizienz-Offensive zündet
Am Freitagmorgen verkündete der Konzern einen technischen Meilenstein für den Trent 7000-Motor, den exklusiven Antrieb für den Airbus A330neo. Die routinemäßigen Wartungsarbeiten konnten im Vergleich zum Vorgängermodell um satte 60 Prozent reduziert werden.
Das ist pures Gold für das „Power by the Hour“-Servicemodell von Rolls-Royce: Weniger Wartung bedeutet, dass die Maschinen länger in der Luft bleiben und die Gewinne bei langfristigen Serviceverträgen steigen. CEO Tufan Erginbilgic liefert damit genau die optimierten Erträge und die Verlässlichkeit, die er im Rahmen seiner Transformationsstrategie versprochen hatte. Die historischen Probleme mit der Haltbarkeit scheinen damit effektiv gelöst zu werden.
Atomkraft als Zukunftswette
Doch nicht nur in der Luft, auch am Boden tut sich etwas. Die noch junge Sparte für kleine modulare Reaktoren (SMR) nimmt Fahrt auf. Nach einem großen Lieferanten-Treffen in Prag in dieser Woche konkretisieren sich die Pläne, die Technologie in Mitteleuropa auszurollen – flankiert durch die strategische Partnerschaft mit dem tschechischen Versorger CEZ.
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Während die zivile Luftfahrt heute das Geld verdient, positioniert sich das Nukleargeschäft zunehmend als potenzieller Umsatztreiber der 2030er Jahre. Investoren warten nun gespannt auf die Finalisierung der Verträge in Großbritannien und Europa, die für Mitte 2026 erwartet werden.
Starke Zahlen stützen den Kurs
Diese operativen Erfolge untermauern die optimistische Prognose des Managements, die erst Anfang November bekräftigt wurde. Für das Gesamtjahr 2025 wird ein operativer Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund erwartet. Der Aktienmarkt honoriert die Kombination aus Effizienzsteigerung und Zukunftsfantasie: Das Papier beendete die Woche bei 12,24 Euro und liegt damit seit Jahresanfang beeindruckende 71 Prozent im Plus.
Gelingt es Rolls-Royce, diese Effizienzgewinne dauerhaft in Cashflow zu verwandeln und gleichzeitig im Atombereich zu liefern, dürfte der Aufwärtstrend noch lange nicht am Ende sein. Der nächste Härtetest folgt mit den Jahreszahlen, die zeigen werden, wie stark sich die Technik bereits in der Bilanz niederschlägt.
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