Rolls-Royce Aktie: Wichtiger Rüstungsauftrag

Der britische Triebwerksbauer erhält einen Großauftrag für Boxer-Panzerfahrzeuge und festigt seine Position im Verteidigungssektor. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die bevorstehenden Jahreszahlen.

Kurz zusammengefasst:
  • Lieferung von 350 Motoren für Boxer-Fahrzeuge
  • Verteidigungssparte als verlässlicher Wachstumstreiber
  • Hohe Erwartungen an operative Gewinnmarge
  • Aktienkurs verzeichnet starkes Jahresplus

Rolls-Royce setzt seine operative Erfolgsserie fort und meldet einen bedeutenden Auftrag für die Rüstungssparte. Während die Aktie auf Jahressicht bereits eine beeindruckende Rallye hingelegt hat, untermauert der neue Deal die fundamentale Stärke des britischen Triebwerksbauers. Anleger blicken nun gespannt auf die kommenden Jahreszahlen im Februar, um zu sehen, ob die hohen Erwartungen gerechtfertigt sind.

Stärkung der Verteidigungssparte

Der Konzern gab am Mittwoch bekannt, dass er 350 mtu-Motoren für die gepanzerten Radfahrzeuge vom Typ „Boxer“ liefern wird. Dieser Auftrag festigt die Position von Rolls-Royce im Verteidigungssektor erheblich. Die Sparte hat sich zuletzt als verlässlicher Wachstumstreiber erwiesen und ergänzt die Erholung im zivilen Luftfahrtgeschäft.

Rolls-Royce

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Marktbeobachter werten diesen Vertragsabschluss als weiteres Indiz für die robuste Nachfrage nach den Rüstungsgütern des Unternehmens. Die Nachricht sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit an den Märkten, da sie die Diversifizierung des Geschäftsmodells unterstreicht.

Hohe Erwartungen an die Bilanz

Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die bevorstehende Veröffentlichung der Jahresergebnisse im Februar 2026. Nach einem optimistischen Handelsupdate im November rechnen Analysten mit starken Zahlen: Der bereinigte operative Gewinn wird zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund erwartet, der Free Cash Flow soll bei 3,0 bis 3,1 Milliarden Pfund liegen.

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Verantwortlich für diese Zuversicht ist vor allem die Rückkehr der zivilen Luftfahrt. Die Flugstunden der Großtriebwerke haben inzwischen das Niveau vor der Pandemie übertroffen und liegen bei 109 Prozent der Werte von 2019.

Strategischer Wandel zahlt sich aus

Die aktuelle Entwicklung wird maßgeblich der Strategie von CEO Tufan Erginbilgic zugeschrieben, der seit Januar 2023 im Amt ist. Sein Fokus auf operative Disziplin und Cash-Generierung hat das Vertrauen am Markt wiederhergestellt. Dies spiegelt sich auch im Kurs wider: Auf Zwölfmonatssicht verzeichnet das Papier ein Plus von über 104 Prozent, auch wenn die Aktie im laufenden Jahr bisher leicht konsolidierte.

Der nächste entscheidende Termin ist die Präsentation der vollständigen Jahreszahlen im kommenden Monat. Angesichts der deutlich gestiegenen Bewertung wird es darauf ankommen, ob Rolls-Royce die hohen Markterwartungen bestätigen kann. Die anhaltende Stärke in den Kernbereichen Verteidigung und Luftfahrt liefert hierfür eine solide Basis.

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