RWE baut seine Position im Offshore-Wind-Geschäft weiter aus. Der Essener Energiekonzern hat einen 110-Megawatt-Stromliefervertrag mit Amazon abgeschlossen – bereits die vierte große Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen in Deutschland. Parallel läuft das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren.
110 Megawatt aus der Nordsee für Amazon
Der neue Power Purchase Agreement (PPA) umfasst die Lieferung von Offshore-Windstrom aus dem Nordseecluster B. Das Projekt liegt etwa 50 Kilometer nördlich der Insel Juist und entsteht in zwei Phasen:
- Nordseecluster A: 660 MW, Inbetriebnahme Anfang 2027
- Nordseecluster B: 900 MW, Start 2029
RWE hält 51 Prozent am Joint Venture, die verbleibenden 49 Prozent liegen bei Norges Bank Investment Management. Die vereinbarte Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von über 139.000 deutschen Haushalten.
Für Amazon markiert der Deal den vierten Offshore-Wind-Vertrag in Deutschland. Zusammen mit sechs Solaranlagen erreicht der Tech-Konzern im Bundesgebiet nun eine kombinierte Kapazität von über 790 MW. Als Gegenleistung erhält RWE Zugang zu Cloud- und KI-Diensten von Amazon Web Services.
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Aktienrückkauf läuft kontinuierlich
Zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 kaufte RWE 389.257 eigene Aktien über XETRA zurück. Die Durchschnittspreise bewegten sich zwischen 52,40 Euro und 54,34 Euro pro Aktie. Seit Start der dritten Programmtranche am 3. Dezember 2025 summiert sich das Rückkaufvolumen auf 3.744.006 Aktien.
Batterie-Offensive parallel
Neben Offshore-Wind forciert RWE den Ausbau von Speicherkapazitäten. Am Standort Lingen entsteht derzeit ein 400-MW-Batteriespeichersystem – eines der größten in Europa. Die Anlage soll Stromüberschüsse aus erneuerbaren Quellen aufnehmen und bei Bedarf ins Netz zurückspeisen.
Der Amazon-Vertrag zeigt die wachsende Nachfrage industrieller Großabnehmer nach grünem Strom mit langfristigen Liefergarantien. RWE profitiert von dieser Entwicklung durch sein diversifiziertes Portfolio aus Offshore-Wind, Solar und Speicherlösungen. Die nächste wichtige Marke: Die Fertigstellung des Nordseeclusters A Anfang 2027 wird zeigen, ob RWE seine ambitionierten Zeitpläne einhalten kann.
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