RWE Aktie: Barclays hebt ab

Barclays erhöht das Kursziel für RWE auf 60 Euro und bestätigt das positive Rating. Der Konzern treibt parallel den Ausbau der Speicherkapazitäten mit einem neuen Großprojekt in Niedersachsen voran.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurszielerhöhung von Barclays auf 60 Euro
  • Finale Entscheidung für 400-MW-Batteriespeicher
  • Offshore-Windpark Thor erhält Produktionslizenz
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

RWE bekommt zum Wochenausklang Rückenwind: Barclays hebt das Kursziel deutlich an und spricht von einem „Investitions-Superzyklus“ in der Energiebranche. Parallel drückt der Essener Konzern aufs Tempo – in Niedersachsen startet ein Großprojekt, das die Speicherkapazitäten massiv ausbauen soll.

Die wichtigsten Fakten:

Rwe

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  • Barclays erhöht Kursziel von 52 auf 60 Euro
  • Rating bleibt „Overweight“
  • Neuer 400-MW-Batteriespeicher in Lingen beschlossen
  • Speicherkapazität: 800 MWh, Inbetriebnahme 2028 geplant
  • Offshore-Windpark „Thor“ erhält 30-Jahres-Produktionslizenz

Britische Investmentbank setzt auf Versorger

Die Analysten von Barclays begründen ihre angehobene Einschätzung mit starken Strukturtrends im europäischen Energiesektor. Die Bank erwartet für 2026 eine überdurchschnittliche Performance der Versorger – RWE zählt dabei zu den bevorzugten Werten. Als Treiber nennt Barclays konjunkturelle Dynamik und einen mehrjährigen Investitionszyklus, der durch den Umbau der Energiesysteme befeuert wird.

Lingen: 400 Megawatt für Netzstabilität

Operative Substanz liefert der Konzern mit der finalen Investitionsentscheidung für einen Großbatteriespeicher am Kraftwerksstandort Lingen. Die Anlage soll 400 Megawatt Leistung und 800 Megawattstunden Kapazität bereitstellen. Baubeginn ist für Anfang Februar angesetzt, zwei Jahre später soll das System ans Netz gehen. Mit dem Projekt will RWE zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen – ein wachsender Bedarf angesichts volatiler erneuerbarer Energien.

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Daneben vermeldet das Unternehmen Fortschritte in der Lieferkette: Der südkoreanische Hersteller LS Electric erhielt einen Auftrag über Ultrahochspannungstransformatoren im Wert von 42,5 Millionen Euro. Und der dänische Offshore-Windpark „Thor“, an dem RWE beteiligt ist, hat am 26. Januar seine 30-jährige Produktionslizenz erhalten.

Versorger profitieren von Infrastruktur-Trend

Während Teile des Gesamtmarkts auf Technologie-Quartalszahlen volatil reagierten, zeigt sich der Versorgersektor robust. Die Kombination aus positiven Analystenstimmen und konkreten Investitionsentscheidungen stützt das Sentiment. RWE setzt seinen Kurs fort: Ausbau der erneuerbaren Kapazitäten, Stärkung der Netzinfrastruktur und Fokus auf flexible Speicherlösungen.

Die Aktie notiert aktuell bei 53,36 Euro und liegt damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 14 Prozent zu Buche. Mit dem neuen Kursziel von Barclays ergibt sich weiteres Potenzial von rund 12 Prozent. Am 26. Februar folgen die Geschäftszahlen für 2025 – dann wird sich zeigen, ob der Konzern die ambitionierten Erwartungen untermauern kann.

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