RWE öffnet die Tür zu einer Energie-Technologie, die seit Jahrzehnten als Zukunftsversprechen gilt: Kernfusion. Mit dem Startup Proxima Fusion will der Konzern die Entwicklung eines kommerziell nutzbaren Fusionsreaktors beschleunigen. Doch wie viel ist diese Kooperation kurzfristig wirklich wert – und was bleibt vorerst Vision?
Kooperation mit Proxima Fusion
Bekannt wurde die Partnerschaft am 25. Februar – öffentlich gemacht von der bayerischen Staatsregierung. RWE kooperiert dabei mit Proxima Fusion, einer Ausgründung des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik. Im Zentrum steht das Stellarator-Konzept, also ein technischer Ansatz, Plasma für Fusionsprozesse stabil einzuschließen.
Die Rollen sind klar verteilt: Proxima Fusion bringt spezialisierte Forschung und Entwicklung ein. RWE steuert praktische Industriekompetenz bei – etwa Erfahrung im Bau und Betrieb von Großanlagen sowie in der Vermarktung von Energie. Der Kern der Nachricht ist damit weniger ein kurzfristiger Ergebnistreiber, sondern eine strategische Positionierung in einer potenziell CO₂-freien Energiewelt.
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Operativ bleibt RWE bei der Linie
Parallel zur langfristigen Technologie-Wette hält RWE an seiner Kapitalrückflusspolitik fest. Am 24. Februar meldete das Unternehmen Fortschritte im laufenden Aktienrückkaufprogramm: Zwischen dem 16. und 20. Februar wurden in der dritten Tranche weitere 405.334 Aktien zurückgekauft. Seit Start dieser Tranche am 3. Dezember 2025 summiert sich der Rückkauf damit auf 4.547.164 Aktien.
An der Börse zeigte sich zuletzt ohnehin Rückenwind: Der Schlusskurs von gestern (Mittwoch) lag bei 54,50 Euro – zugleich ein neues 52‑Wochen‑Hoch. Der Abstand zum 50‑Tage‑Durchschnitt beträgt rund 8%, was die zuletzt klare Aufwärtstendenz unterstreicht.
Termine, auf die es kurzfristig ankommt
So spannend das Fusionsthema wirkt: Messbar wird RWE für Anleger in den kommenden Wochen vor allem über die klassischen Pflichttermine. Am 12. März folgen die Geschäftszahlen für 2025. Die ordentliche Hauptversammlung ist für den 30. April angesetzt. Bis dahin dürfte die Fusion-Partnerschaft vor allem eines sein: ein Signal, dass RWE neben dem Ausbau von Wind und Solar auch langfristige Optionen früh besetzt – während das Tagesgeschäft weiter über Zahlen und Kapitalmaßnahmen bewertet wird.
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