RWE Aktie: Millionen-Deal fixiert

Der Energiekonzern schließt einen Achtjahresvertrag zur Versorgung eines Londoner Rechenzentrums mit Grünstrom aus einem bestehenden Windpark und setzt parallel ein Wasserstoffprojekt um.

Kurz zusammengefasst:
  • Achtjähriger Grünstrom-Liefervertrag mit Global Switch
  • Versorgung aus bestehendem walisischem Windpark
  • Parallele Inbetriebnahme eines 100-MW-Elektrolyseurs
  • Aktie zeigt starke Performance seit Jahresbeginn

RWE sichert sich einen langfristigen Abnehmer für Windstrom – und das nicht irgendwann, sondern ab sofort. Der Energiekonzern hat mit Global Switch einen Achtjahresvertrag über die Belieferung eines Rechenzentrums in den London Docklands geschlossen. Die Besonderheit: Anders als viele Wettbewerber monetarisiert RWE hier keine Zukunftsvision, sondern einen seit 2018 laufenden Windpark.

Die wichtigsten Fakten:
Laufzeit: 8 Jahre (2026-2033)
Volumen: 70 GWh Grünstrom pro Jahr
Quelle: Windpark Brechfa Forest West in Wales (57,4 MW, 28 Turbinen)
Kunde: Global Switch Rechenzentrum (224 MVA gesicherte Leistung)

Rwe

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Bestandsanlagen statt Projektrisiken

Der Deal zeigt einen pragmatischen Ansatz: Während die Branche oft auf noch zu errichtende Kapazitäten setzt, vermarktet RWE einen vollständig operativen Windpark über einen Power Purchase Agreement (PPA). Die direkte Kopplung zwischen walisischer Stromerzeugung und Londoner Rechenzentrumsversorgung schafft planbare Cashflows über fast ein Jahrzehnt.

Die Aktie notiert aktuell bei rund 52 Euro und zeigt sich in starker Verfassung. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von über 15 Prozent zu Buche – deutlich über dem Branchendurchschnitt von knapp 10 Prozent im Versorger-Sektor.

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Wasserstoff-Projekt läuft – trotz Branchen-Flaute

Parallel zum Windkraft-Deal liefert RWE auch im Wasserstoff-Segment Ergebnisse. Der Konzern hat einen 100-MW-Elektrolyseur in Deutschland in Betrieb genommen. Das Timing ist bemerkenswert: Während fast 3 GW an geplanten Wasserstoff-Projekten anderer Marktteilnehmer gestoppt oder verschoben wurden, schafft RWE operative Fakten.

Deutschland dürfte das politische Ziel von 10 GW Elektrolyse-Kapazität bis 2030 verfehlen. Kostenprobleme und fehlende Abnehmer bremsen die Branche. RWE beweist in diesem schwierigen Umfeld Umsetzungsstärke.

Der Achtjahresvertrag mit Global Switch ergänzt das Portfolio langfristiger Abnahmeverträge. Die operative Exekution – sowohl bei etablierten Wind-Assets als auch in der neuen Wasserstoff-Technologie – stützt die Bewertung bei aktuell über 52 Euro.

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