Rwe Aktie: Resilienz bewiesen!
RWE verlängert Stromliefervertrag mit ASML bis 2038 und erreicht ein 10-Jahres-Hoch. Der Energiekonzern profitiert vom steigenden Energiebedarf der Halbleiterindustrie.

Kurz zusammengefasst
- Vertragsverlängerung mit ASML bis ins Jahr 2038
- Kurs erreicht neues 10-Jahres-Hoch bei 59,04 Euro
- Mehrere Analysten bestätigen oder erhöhen Kursziele
- 35 Milliarden Euro Investitionen bis 2031 geplant
Der Energiehunger der Halbleiterindustrie wächst rasant und wird für Versorger zum lukrativen Geschäft. Eine deutlich ausgeweitete Partnerschaft mit dem Chip-Ausrüster ASML untermauert RWEs Position als zentraler Grünstrom-Lieferant für die Tech-Branche. Die Börse quittiert diesen strategischen Schritt mit einem bemerkenswerten Meilenstein.
Langfristiger Pakt mit ASML
Gestern gaben die Essener bekannt, ihren bestehenden Stromabnahmevertrag mit dem niederländischen Lithografie-Spezialisten bis ins Jahr 2038 zu verlängern. Künftig liefert RWE rund 130 Megawatt installierte Leistung aus europäischen Windparks an ASML. Für den Halbleiterkonzern sichert dies den massiv steigenden Energiebedarf seiner neuen High-NA-EUV-Systeme ab. Anleger honorierten die langfristige Planungssicherheit der Essener: Der Kurs kletterte am Donnerstag auf ein neues 10-Jahres-Hoch von 59,04 Euro.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die vertiefte Kooperation und der strategische Fokus auf grüne Energie spiegeln sich in den aktuellen Einschätzungen der Investmentbanken wider. Mehrere Experten haben ihre Kursziele zuletzt bestätigt oder nach oben angepasst:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
- JPMorgan: 65,00 Euro („Overweight“)
- Goldman Sachs: 63,50 Euro („Buy“)
- Deutsche Bank: 63,00 Euro („Buy“)
- RBC: 62,50 Euro („Outperform“)
- Bernstein Research: 57,00 Euro („Market-Perform“)
Milliarden-Investitionen und Dividendenplan
Um die steigende Nachfrage nach CO2-freiem Strom zu bedienen, plant der Konzern bis 2031 Nettoinvestitionen von rund 35 Milliarden Euro. Die Mittel fließen in Wind- und Solarparks, Batteriespeicher sowie Elektrolyseure für grünen Wasserstoff. Allein die Offshore-Windenergie soll um 5 Gigawatt ausgebaut werden.
Parallel dazu etabliert das Management eine progressive Ausschüttungspolitik. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 ist eine Dividende von 1,32 Euro je Anteilsschein anvisiert. Bis 2031 soll dieser Betrag jährlich um zehn Prozent steigen. Die formelle Abstimmung über die vorgeschlagene Dividende von 1,20 Euro für das abgelaufene Jahr 2025 erfolgt auf der ordentlichen Hauptversammlung am 30. April. Mit dem langfristigen ASML-Vertrag im Rücken und dem klaren Ausbaupfad bei den Erneuerbaren präsentiert sich der Energiekonzern finanziell robust aufgestellt.
Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:
Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...