RWE Aktie: Rückkäufe laufen
RWE hat bereits knapp 200 Millionen Euro in eigene Aktien investiert. Nach einer Herabstufung durch Bernstein testet der Kurs die 50-Tage-Linie, bevor die Quartalszahlen im März neue Impulse liefern.

Kurz zusammengefasst
- Rückkaufvolumen erreicht fast 200 Millionen Euro
- Aktie stabilisiert sich nach Kurskorrektur
- Analysten bleiben trotz Herabstufung optimistisch
- Quartalszahlen im März als nächster Katalysator
RWE dreht an der Kapitalschraube: Fast 200 Millionen Euro hat der Energiekonzern mittlerweile in eigene Aktien investiert. Während das Rückkaufprogramm planmäßig voranschreitet, sucht die Aktie nach einer Korrektur vom Jahreshoch nach einem stabilen Boden. Die 50-Tage-Linie wird zur Bewährungsprobe.
Knapp 200 Millionen Euro bereits investiert
In der zweiten Februarwoche kaufte RWE weitere 397.824 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 53,06 Euro zurück. Seit dem Start der dritten Tranche im Dezember 2025 summiert sich das Volumen auf 4,14 Millionen Anteile für rund 199,8 Millionen Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 48,23 Euro – deutlich unter dem aktuellen Kursniveau.
Die Käufe laufen über XETRA durch ein beauftragtes Kreditinstitut. Das Programm soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Korrektur nach Kursanstieg gestoppt
Nach dem 52-Wochen-Hoch bei 54,76 Euro Anfang Februar geriet das Papier unter Druck. Auslöser war eine Abstufung durch Bernstein am 13. Februar von „Outperform“ auf „Market-Perform“. Die Analysten verwiesen darauf, dass die Wachstumsfantasie nach einem Kursplus von 57 Prozent im Jahr 2025 weitgehend eingepreist sei. Immerhin: Das Kursziel wurde parallel auf 55 Euro angehoben.
Die Aktie testete daraufhin die wichtige 50-Tage-Linie, die bei Wochentiefs von 49,17 Euro zunächst hielt. Aktuell notiert der Titel wieder über 52 Euro und zeigt erste Stabilisierungstendenzen. Die 200-Tage-Linie liegt mit rund 41 Euro deutlich tiefer.
Quartalszahlen als nächster Katalysator
Die Mehrheit der Analysten bleibt trotz der jüngsten Herabstufung optimistisch – das durchschnittliche Kursziel liegt bei 57 Euro. Am 12. März folgen die Zahlen zum vierten Quartal 2025, die Klarheit über die operative Entwicklung bringen dürften. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob die technische Unterstützung trägt und die Erholung Bestand hat.
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