RWE Aktie: Wichtige Deals fixiert

RWE baut mit LNG-Verträgen in den VAE, Batteriespeicher-Kooperationen und einem milliardenschweren Offshore-Windprojekt in Großbritannien seine globale Position aus.

Kurz zusammengefasst:
  • LNG-Liefervertrag mit ADNOC für Europa geprüft
  • Gigawatt-Batteriespeicher-Projekte mit Masdar geplant
  • Milliarden-Investition in britische Offshore-Windparks
  • Fortführung des Aktienrückkaufprogramms durch Rwe

RWE baut seine globale Präsenz massiv aus. Mit neuen Partnerschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten und einem aktuellen Erfolg bei britischen Windparks sichert sich der Energieversorger langfristiges Wachstumspotenzial. Doch was bedeuten diese Milliarden-Investitionen konkret für die operative Zukunft des Konzerns?

Strategische Allianz am Golf

Im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in den VAE unterzeichnete RWE am vergangenen Freitag weitreichende Absichtserklärungen. Mit dem staatlichen Ölkonzern ADNOC vereinbarte das Unternehmen die Prüfung von LNG-Lieferungen nach Deutschland und Europa. Das angepeilte Volumen umfasst bis zu eine Million Tonnen jährlich über einen Zeitraum von zehn Jahren. Dies entspricht rund 1,4 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr und soll die Versorgungssicherheit stärken.

Rwe

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Fokus auf Speichertechnologie

Parallel dazu vertieft der Essener Konzern die Zusammenarbeit mit Masdar im Bereich Batteriespeicher. Der Partner aus Abu Dhabi prüft Investitionen in bestehende RWE-Projekte und plant die gemeinsame Entwicklung neuer Kapazitäten. Bis 2035 sollen Projekte mit einer Leistung von bis zu einem Gigawatt realisiert werden. Diese Kooperation zielt darauf ab, den notwendigen Ausbau der Speicherinfrastruktur in Deutschland durch externes Kapital zu beschleunigen.

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Milliarden-Investition in Großbritannien

Auch auf dem britischen Markt meldet RWE heute Fortschritte. Der Konzern zählt zu den Gewinnern der dortigen Ausschreibung für erneuerbare Energien und sicherte sich gemeinsam mit Masdar die Verträge für die Offshore-Windprojekte Dogger Bank South. Das Investitionsvolumen für die beiden Teilprojekte mit einer Gesamtkapazität von 3 Gigawatt beläuft sich auf rund 11 Milliarden Pfund. Dieser Schritt festigt die Position im wichtigen britischen Offshore-Markt.

Laufende Kapitalmaßnahmen

Flankierend zur operativen Expansion setzt das Management das Aktienrückkaufprogramm fort. Ende Januar erwarb das Unternehmen im Rahmen der dritten Tranche weitere 392.429 eigene Anteile. Damit summieren sich die Rückkäufe in dieser Phase seit Dezember 2025 auf über 3,3 Millionen Aktien.

Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf den 12. März 2026. An diesem Datum präsentiert RWE die detaillierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 und dürfte weitere Einblicke in die Finanzierungsstruktur der neu angestoßenen Großprojekte gewähren.

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