RWE: Dividende 1,20 Euro mit Erhöhung auf 1,32
RWE plant höhere Dividende und Aktienrückkäufe. Der Konzern fokussiert sich zudem auf die Stromversorgung von KI-Rechenzentren in den USA.

Kurz zusammengefasst
- Dividendenvorschlag von 1,20 Euro
- Aktienrückkauf im Wert von 1,5 Milliarden
- Fokus auf US-Gaskraftwerke für KI
- Analysten heben Kursziele an
Einen Tag vor der virtuellen Hauptversammlung präsentiert RWE Stärke. Der Energiekonzern lockt Aktionäre mit einer höheren Dividende und massiven Aktienrückkäufen. Parallel dazu rückt ein neuer Wachstumsmarkt in den Fokus: die Energieversorgung für amerikanische KI-Rechenzentren.
Milliardenprogramm läuft nach Plan
Das Management hat kurz vor dem Aktionärstreffen neue Daten zum laufenden Aktienrückkauf veröffentlicht. Allein in der dritten Aprilwoche erwarb der Konzern rund 352.000 eigene Papiere. Seit Dezember summiert sich die aktuelle Tranche damit auf über sieben Millionen Stück.
Das Gesamtprogramm hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Es soll bis Mitte dieses Jahres abgeschlossen sein. RWE kauft die Papiere in einem konstanten Rhythmus über die Börse zurück.
Höhere Ausschüttungen vorgeschlagen
Auf der morgigen Hauptversammlung steht die Gewinnbeteiligung zur Abstimmung. Der Aufsichtsrat schlägt für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie vor. Fällt der Beschluss, erfolgt die Auszahlung am 6. Mai.
Das Ziel: noch mehr Rendite. Die geplante Ausschüttung für das laufende Geschäftsjahr soll auf 1,32 Euro klettern. Das Ziel für das jährliche Dividendenwachstum hob RWE auf konstant zehn Prozent an.
Investitionen in die KI-Infrastruktur
Neben der Pflege des Aktienkurses treibt RWE den operativen Ausbau voran. Bis Anfang der dreißiger Jahre will das Unternehmen netto 35 Milliarden Euro investieren. Die Kapazitäten für erneuerbare Energien und Speicher sollen auf rund 65 Gigawatt wachsen.
Ein strategischer Schwerpunkt liegt dabei auf den Vereinigten Staaten. Dort sollen Gaskraftwerke künftig den enormen Strombedarf von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz absichern. Die Netztochter Amprion investiert im laufenden Jahr obendrein eine Rekordsumme von über sieben Milliarden Euro.
Analysten heben Kursziele an
Im Vorfeld des Aktionärstreffens haben mehrere Investmentbanken ihre Modelle aktualisiert:
- Goldman Sachs: Kursziel steigt von 63,50 auf 68,00 Euro. Einstufung bleibt auf „Buy“. Analysten verweisen auf die zentrale Rolle bei der Elektrifizierung.
- Citigroup: Kursziel klettert von 52,50 auf 59,00 Euro. Das Votum lautet weiterhin „Neutral“.
- Deutsche Bank: Bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Ziel von 63,00 Euro.
Am 13. Mai veröffentlicht RWE die Zwischenmitteilung für das erste Quartal. Das Management wird dann die operativen Zahlen für den Jahresstart vorlegen. Das bereinigte operative Ergebnis soll laut Firmenplanung im kommenden Jahr auf bis zu 6,8 Milliarden Euro steigen.
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