RWE: Meta-Stromvertrag in Texas
RWE sichert sich langfristigen Stromabnahmevertrag mit Meta in Texas und schließt erste Turbine im Nordseecluster A.

Kurz zusammengefasst
- Neuer Großauftrag mit Meta Platforms
- Erste Turbine in Nordsee installiert
- Aktie konsolidiert auf hohem Niveau
- Analysten sehen weiteres Kurspotenzial
RWE treibt seine grüne Strategie an zwei Fronten voran. In Texas unterzeichnete der Konzern einen neuen Großauftrag mit dem Technologie-Riesen Meta. In der deutschen Nordsee dreht sich derweil die erste Turbine eines neuen Mammutprojekts. Das Unternehmen festigt damit seine Rolle als globaler Player der Energiewende.
In den USA baut der Essener Konzern die Partnerschaft mit Meta Platforms deutlich aus. Ein neuer langfristiger Stromabnahmevertrag in Texas sichert RWE feste Einnahmen über Jahre hinweg. Für das Unternehmen ist Nordamerika längst ein zentraler Wachstumsmarkt. Die Kooperation zeigt, wie stark die Nachfrage von Big Tech nach nachhaltiger Energie bleibt.
Fortschritte in der Nordsee
In heimischen Gewässern meldet RWE ebenfalls einen operativen Meilenstein. Die Installation der ersten Turbine im Windpark Nordseecluster A ist abgeschlossen. Das Projekt gilt als wichtiger Baustein für die deutschen Klimaziele. RWE unterstreicht damit seine technische Kompetenz bei der Errichtung komplexer Offshore-Anlagen.
Die Aktie beendete die Handelswoche am Freitag bei 57,48 Euro. Das entspricht einem leichten Tagesverlust von 0,69 Prozent. Auf Wochensicht verbuchten Aktionäre jedoch ein Plus von 2,72 Prozent. Das Papier konsolidiert damit auf hohem Niveau.
Chartbild und Analysten-Check
Der aktuelle Kurs liegt stabil über dem 200-Tage-Durchschnitt von 49,55 Euro. Seit September 2025 hat sich das Papier massiv von seinem Tiefstand bei 33,86 Euro erholt. Die Performance über die vergangenen zwölf Monate erreicht damit einen Wert von rund 64 Prozent.
Die Analysten bewerten die Aussichten weiterhin überwiegend positiv. Goldman Sachs bestätigt das Kursziel von 68,50 Euro und rät zum Kauf. Jefferies zeigt sich mit einem Ziel von 63,00 Euro ebenfalls optimistisch gestimmt. Bernstein Research stuft den Titel hingegen neutral ein und sieht den fairen Wert bei 57,00 Euro.
Am 17. Juni veröffentlicht RWE neue Zahlungsberichte nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Parallel dazu blickt der Markt auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank Fed zur Monatsmitte. Diese makroökonomischen Impulse dürften den weiteren Trend der Aktie kurzfristig mitbestimmen.
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