Salesforce Aktie: 29.000 Agentforce-Verträge gemeldet
Salesforce setzt auf autonome KI-Agenten, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen und das Wachstum zu beschleunigen.

Kurz zusammengefasst
- Einführung von „Agentforce Coworker“
- Kooperation mit Informatica für Datenintegration
- Aktie erholt sich leicht auf 155 Euro
- Quartalszahlen als entscheidender Test
Salesforce steht vor einer entscheidenden Woche. Während der Software-Riese mit einem massiven Kursverlust seit Jahresbeginn kämpft, setzt der Konzern nun alles auf eine Karte: autonome KI-Agenten. Diese strategische Neuausrichtung soll das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen und das Wachstum in einem gesättigten Markt sichern.
Agenten statt Assistenten
In den vergangenen Tagen hat Salesforce die Schlagzahl bei der Produktentwicklung massiv erhöht. Mit dem Start von „Agentforce Coworker“ integriert das Unternehmen KI-Agenten direkt in die Suchleiste seiner Plattform. Diese Werkzeuge sollen nicht mehr nur Informationen abrufen, sondern eigenständig CRM-Daten verarbeiten und komplexe Workflows auslösen.
Parallel dazu treibt der Konzern den technischen Unterbau voran. Eine neue, automatisierte Datenarchitektur in Kooperation mit Informatica ermöglicht die Echtzeit-Integration von Firmendaten ohne Programmieraufwand. Dieser Schritt soll die „Data Cloud“ stärken, die zuletzt Wachstumsraten von 120 Prozent verzeichnete und als zentraler Treiber für die KI-Adoption gilt.
Die Stunde der Wahrheit
An der Börse herrscht derweil eine tiefe Kluft zwischen Skepsis und Hoffnung. Die Aktie beendete die Handelswoche mit einem Plus von rund zwei Prozent bei 155,28 Euro. Trotz dieser kurzfristigen Erholung notiert das Papier seit Januar mit über 28 Prozent im Minus.
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Analysten sind uneins über die Monetarisierung der neuen Funktionen. Während die Bank of America ein vorsichtiges Kursziel von 160 US-Dollar ausgibt, sieht der Marktkonsens das Potenzial bei 278 US-Dollar. Die Experten der UBS bleiben mit einem Ziel von 185 US-Dollar im Mittelfeld.
Fokus auf die Quartalszahlen
Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 in der kommenden Woche wird zur Bewährungsprobe. Investoren achten dabei besonders auf den Erfolg der „Agentforce“-Plattform, die zuletzt 29.000 abgeschlossene Verträge meldete. Es muss sich zeigen, ob diese Dynamik ausreicht, um die Erlöse nachhaltig zu steigern.
Entscheidend wird sein, ob der Übergang von festen Abogebühren zu nutzungsabhängigen KI-Umsätzen gelingt. Zur Stützung des Kurses setzt Salesforce weiterhin auf sein Rückkaufprogramm im Volumen von 25 Milliarden US-Dollar, um die Volatilität im Softwaresektor abzufedern.
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