Salesforce Aktie: JPMorgan startet mit 250-Dollar-Ziel
JPMorgan startet Salesforce-Bewertung mit „Overweight“ und 250 Dollar Ziel. Institutionelle Anleger stockten im Q2 kräftig auf; Q2-Bericht folgt am 26. August.

Kurz zusammengefasst
- JPMorgan startet mit Overweight-Rating
- Institutionelle Anleger stockten kräftig auf
- Q2-Zahlen für den 26. August erwartet
- Agentforce treibt Umsatzwachstum an
Der Cloud-Spezialist Salesforce rückt unmittelbar vor der Veröffentlichung seiner nächsten Geschäftszahlen verstärkt in den Fokus der Analysten. Während JPMorgan die Abdeckung mit einem optimistischen Kursziel beginnt, signalisieren jüngste Beteiligungsmeldungen ein wachsendes Interesse großer institutioneller Anleger an dem Softwarekonzern.
JPMorgan sieht deutliches Aufwärtspotenzial
Analyst Samik Chatterjee von JPMorgan hat die Bewertung für Salesforce am Donnerstag mit der Einstufung „Overweight“ aufgenommen. Das Kursziel für das Papier setzt die Bank bei 250 US-Dollar fest.
Die Experten trauen dem Unternehmen damit eine spürbare Erholung zu, nachdem der Wert in den vergangenen Monaten unter Druck geraten war. Dieser Optimismus deckt sich mit dem breiteren Marktkonsens, der die Aktie derzeit als „Moderate Buy“ einstuft und ein durchschnittliches Kursziel von 249,05 US-Dollar ausweist.
Auch andere Analysehäuser positionierten sich zuletzt positiv. So bestätigte Guggenheim am 1. Juli die Einstufung „Buy“ mit einem Ziel von 228 US-Dollar. Zuvor hatte bereits die Erste Group das Papier am 5. August auf „Buy“ hochgestuft. Damit zeichnet sich unter den Experten ein zunehmend konstruktives Bild für die kommenden Monate ab.
Institutionelle Investoren bauen Positionen aus
Frische Daten aus den US-Börsenpflichtmeldungen für das zweite Quartal belegen, dass namhafte Vermögensverwalter die Kursdelle für umfangreiche Zukäufe genutzt haben. Oppenheimer Asset Management erwarb in diesem Zeitraum rund 89.022 Salesforce-Aktien im Gesamtwert von etwa 13,95 Millionen US-Dollar.
Parallel dazu bauten auch Mill Capital Management mit fast 60.000 Anteilen sowie Summit Global Investments und die Northstar Group ihre Bestände aus. Insgesamt befinden sich laut Marktberichten mittlerweile über 80 Prozent der ausstehenden Salesforce-Papiere in den Händen institutioneller Investoren. Diese breite Unterstützung durch professionelle Anleger gilt oft als Stabilisierungsfaktor für den Aktienkurs in volatilen Marktphasen.
Fokus auf KI-Integration und Q2-Bericht
Die Marktteilnehmer blicken nun gespannt auf den 26. August, wenn Salesforce seinen Bericht zum zweiten Quartal vorlegen wird. Im vorangegangenen ersten Jahresviertel konnte der Konzern die Erwartungen deutlich übertreffen. Mit einem Gewinn pro Aktie von 3,88 US-Dollar lag das Ergebnis über der Konsensschätzung von 3,13 US-Dollar. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 13,3 Prozent auf 11,13 Milliarden US-Dollar.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist die Plattform Agentforce, die zusammen mit Data 360 zuletzt einen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von 2,9 Milliarden US-Dollar auswies. Zudem expandiert das Unternehmen im Bereich der digitalen Bildung: In Kooperation mit der Regierung des indischen Bundesstaates Tripura wurde heute eine Initiative gestartet, die bis zum Jahr 2027 über 10.000 Lernende über die Plattform Trailhead qualifizieren soll.
Die Aktie von Salesforce beendete den Handel gestern bei 169,50 € und verzeichnete damit eine Tagesveränderung von -2,9 Prozent. Trotz der kurzfristigen Schwankung notiert das Papier derzeit etwa 13 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 149,42 €. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus jedoch auf 25 Prozent, womit der Wert weiterhin unter seinem 52-Wochen-Hoch liegt.
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