Salesforce: Burry kauft bei 30%-Rückgang
Der bekannte Investor Michael Burry kauft Salesforce-Aktien im Wertverfall. Er sieht Panik als übertrieben an und vertraut auf solide Geschäftszahlen.

Kurz zusammengefasst
- Burry kauft Salesforce bei Kursrutsch
- KI-Ängste treiben Software-Sektor an
- Rekordgewinne und Milliarden-Rückkauf
- Analysten sehen 40 Prozent Kurspotenzial
Die Kurse im Softwaresektor brechen ein. Künstliche Intelligenz bedroht scheinbar das klassische Geschäftsmodell. Ausgerechnet jetzt wechselt der berühmte Leerverkäufer Michael Burry die Seiten. Er kauft massiv Aktien von Salesforce und anderen abgestraften Tech-Konzernen.
Angst treibt den Ausverkauf
Die Salesforce-Aktie hat in diesem Jahr rund 30 Prozent an Wert verloren. Der gesamte Software-Sektor steckt in einem Bärenmarkt. Anleger fürchten eine Disruption durch KI. Parallel dazu zwingen Probleme im privaten Kreditmarkt viele Fonds zu Notverkäufen.
Burry sieht darin eine Übertreibung. Er bezeichnet den Abverkauf als reflexartige Panik. Die technischen Zwänge der Kreditmärkte werden die Kurse nicht mehr lange belasten. Das teilte der Investor Mitte April öffentlich mit. Er kaufte Salesforce-Papiere zu Kursen um 180 US-Dollar.
Der CRM-Spezialist ist nicht auf diese privaten Kreditmärkte angewiesen. Das bietet laut Burry einen Sicherheitspuffer. Das operative Geschäft läuft derweil robust. Salesforce kontrolliert fast ein Viertel des weltweiten Marktes für Kundenmanagement.
Rekordgewinne und ein Milliarden-Joker
Hinter den Kulissen liefert der Konzern ab. Das Geschäftsjahr 2026 endete mit Rekordwerten bei Umsatz und Cashflow. Das Management startete im März ein massives Aktienrückkaufprogramm. Das Volumen liegt bei 25 Milliarden US-Dollar.
Hinzu kommt die abgeschlossene Übernahme von Informatica. Die Integration verläuft schneller als geplant. Ein weiterer Kurstreiber schlummert in der Bilanz. Salesforce hat seit 2023 über 300 Millionen US-Dollar in das KI-Startup Anthropic investiert.
Dessen Bewertung explodierte zuletzt auf 380 Milliarden US-Dollar. Branchenkreise erwarten noch in diesem Jahr einen Börsengang. Ein IPO würde den Wert der Salesforce-Beteiligung sichtbar machen.
Wall Street behält die Nerven
Die Analysten teilen Burrys Optimismus. Die große Mehrheit der Experten rät weiterhin zum Kauf der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 262 US-Dollar. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 40 Prozent.
Ein Risiko bleibt. Neue KI-Modelle von OpenAI oder Anthropic könnten jederzeit eine weitere Verkaufswelle auslösen. Für das laufende Geschäftsjahr 2027 rechnet Salesforce mit einem Umsatz von rund 46 Milliarden US-Dollar. Das Management erwartet besonders im zweiten Halbjahr ein beschleunigtes Wachstum.
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