Samsung präsentiert heute in San Francisco die neue Galaxy-S26-Serie. Doch hinter dem Hardware-Launch steckt eine weitreichende strategische Neuausrichtung: Durch neue KI-Partnerschaften und eine deutliche Erholung im Halbleitergeschäft will der Konzern seine Marktposition festigen. Anleger blicken dabei besonders auf die Verzahnung von Software und hauseigener Chip-Produktion.
Fokus auf das KI-Ökosystem
Im Vorfeld des Events gab Samsung eine Kooperation mit dem KI-Spezialisten Perplexity bekannt. Ziel ist es, die konversationsbasierte KI-Suche direkt in die Galaxy-S26-Modelle zu integrieren. Diese soll neben den bestehenden Assistenten Bixby und Google Gemini agieren.
Der Konzern verfolgt damit die Strategie eines „Multi-Agenten-Ökosystems“. Nutzer erhalten so Zugriff auf verschiedene, spezialisierte KI-Assistenten, die tiefer in die Kernanwendungen des Betriebssystems eingebettet sind.
Halbleitersparte vor dem Turnaround
Parallel zum Mobilgeschäft stabilisiert sich die Halbleitersparte deutlich, was für die Profitabilität des Gesamtkonzerns entscheidend ist. Die Kapazitätsauslastung der modernen Fertigungslinien (Foundry) stieg im ersten Quartal 2026 auf über 80 %. Im Vorjahr lag dieser Wert zeitweise noch bei unter 50 %.
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Getrieben wird dieser Aufschwung durch steigende Auftragszahlen für fortschrittliche Chips, darunter der hauseigene Exynos-2600-Prozessor. Zudem hat Samsung mit der Auslieferung der nächsten Generation von High-Bandwidth-Memory (HBM4) begonnen. Diese Speicherchips sind eine unverzichtbare Komponente für den boomenden Markt der KI-Server.
Profiteur des Speicher-Superzyklus
Die operativen Fortschritte stützen die optimistischen Marktprognosen vom Jahresbeginn. Analysten wie die der Macquarie-Gruppe rechnen für 2026 mit einem „Superzyklus“ bei Speichermedien, da die KI-Nachfrage nach DRAM- und NAND-Flash-Speichern massiv ansteigt.
Kann Samsung diese Dynamik nutzen, um den operativen Gewinn im laufenden Jahr nachhaltig zu steigern? Die aktuelle Vollauslastung der Foundry-Kapazitäten und der Marktstart von HBM4 bilden die fundamentale Basis, um die prognostizierte Gewinnsteigerung im Speicherbereich operativ umzusetzen.
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