SAP Aktie: Deutsche Bank sieht 200 Euro
SAP präsentiert auf der Sapphire-Konferenz 2026 die Autonomous Suite. Analysten sehen trotz Kursverlusten Potenzial.
Kurz zusammengefasst
- Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung
- Neue KI-Plattform Autonomous Suite vorgestellt
- Umsatzziel von 50 Milliarden Euro bis 2029
- Aktie notiert 28 Prozent unter Jahresstart
Fast 40 Prozent Aufwärtspotenzial bei einem Konzern, dessen Aktie in zwölf Monaten fast die Hälfte ihres Wertes verloren hat. Das ist die Gleichung, die Deutsche Bank-Analyst Johannes Schaller seinen Kunden derzeit präsentiert.
Schaller bestätigte am Montag seine „Buy“-Einstufung für SAP mit einem Kursziel von 200 Euro. Auslöser ist der Innovationsfahrplan, den SAP auf der Sapphire-Konferenz 2026 vorstellte. Den Kern bildet die sogenannte Autonomous Suite — eine Plattform, die spezialisierte KI-Agenten in Bereiche wie Finanzen, HR, Lieferkette und Customer Experience einbettet. Schaller wertet die Strategie als klaren Mehrwert für Kunden bei niedrigen Anpassungsbarrieren.
Partnernetzwerk und Ambitionen bis 2029
SAP flankiert die Plattform mit einem Partnerfonds von 100 Millionen Euro und Kooperationen mit NVIDIA, AWS, Anthropic und Palantir. Das Ziel: generative KI tief in bestehende ERP-Pakete integrieren, um Kundenbindung zu stärken und dem wachsenden Wettbewerbsdruck standzuhalten.
Langfristig gibt sich SAP ambitioniert. Bis 2029 peilt das Unternehmen einen Umsatz von 50,1 Milliarden Euro an — ein durchschnittliches Jahreswachstum von knapp 11 Prozent. Optimistischere Marktschätzungen, die die neue KI-Strategie einpreisen, halten sogar bis zu 55 Milliarden Euro für erreichbar.
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Kursverlust als Gegenwind
Die Aktie erzählt derzeit eine andere Geschichte. Mit rund 144,84 Euro notiert das Papier knapp 28 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau und hat sich vom 52-Wochen-Hoch bei 271,60 Euro weit entfernt. Der RSI von 92,7 signalisiert eine technisch überkaufte Zone — ungewöhnlich für einen Titel, der sich noch im Abwärtstrend befindet, und deutet auf kurzfristige Schwankungsrisiken hin.
Positiv für die Bilanz: Der Abschluss des Qualtrics-Verkaufs für rund 7,7 Milliarden Euro stärkt die Cash-Position spürbar.
Ob die KI-Strategie in harte Zahlen übersetzt werden kann, zeigt sich am 23. Juli 2026, wenn SAP die Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlicht. Operative Marge und Cloud-Wachstum werden dann die erste belastbare Antwort auf Schallers These liefern.
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