SAP Aktie: KI-Offensive mit Fresenius

Die DAX-Konzerne SAP und Fresenius bauen eine datengetriebene Gesundheitsplattform auf. Trotz der strategischen Partnerschaft leidet die SAP-Aktie weiter unter Schwächen im Cloud-Geschäft.

Kurz zusammengefasst:
  • Mittlerer dreistelliger Millionenbetrag für KI-Partnerschaft
  • Plattform für über 80 Helios-Kliniken und Versorgungszentren
  • Cloud-Wachstum von SAP verlangsamte sich auf 22 Prozent
  • Analysten sehen Aufwärtspotenzial bei Quartalszahlen

SAP und Fresenius treiben gemeinsam den Einsatz künstlicher Intelligenz im deutschen Gesundheitswesen voran. Die beiden DAX-Konzerne planen mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in eine strategische Partnerschaft zu investieren, wie Fresenius am Montag mitteilte. Ziel ist der Aufbau einer Plattform für vernetzte und datengetriebene Gesundheitsprozesse.

Die Aktie des Walldorfer Softwarekonzerns stand am Montag dennoch weiter unter Druck und verlor zeitweise 1,88 Prozent auf 198,34 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf 4,64 Prozent, im Zwölfmonatsvergleich büßte der Titel sogar über 22 Prozent ein.

SAP

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Millioneninvestition in souveräne Gesundheitsplattform

Mit der neuen Technologieplattform soll das Fachpersonal in den über 80 Helios-Kliniken und rund 220 Medizinischen Versorgungszentren KI-gestützt bessere Diagnoseentscheidungen treffen können. Jährlich werden dort 5,5 Millionen Patienten behandelt. „Wir machen Daten und KI zu alltäglichen Begleitern, die für Ärzte und Krankenhausteams sicher, einfach und skalierbar sind“, erklärte Fresenius-Chef Michael Sen.

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SAP-Chef Christian Klein betonte die Bedeutung für Datenhoheit und Sicherheit: „Damit wollen wir gemeinsam neue Maßstäbe für Datenhoheit, Sicherheit und Innovation im Gesundheitswesen setzen.“ Das integrierte System soll Kliniken den sicheren Umgang mit sensiblen Patientendaten ermöglichen und weltweit ausgerollt werden.

Cloud-Schwäche belastet weiterhin

Doch kann die KI-Partnerschaft die operative Schwäche wettmachen? Im dritten Quartal enttäuschte SAP vor allem im Cloud-Geschäft. Das Wachstum verlangsamte sich auf 22 Prozent bei 5,29 Milliarden Euro Umsatz. Zudem kürzte der Konzern seine Jahresprognose für das Segment auf das untere Ende der Spanne von 26 bis 28 Prozent. Zurückhaltung bei US-Industriekunden, ein schwacher Dollar und ein mehrtägiger Systemausfall bei einem indischen Großkunden belasteten zusätzlich.

Analysten von Morgan Stanley sehen dennoch Aufwärtspotenzial bei den am 29. Januar anstehenden Quartalszahlen. Nach positiven Reseller-Umfragen und Rückmeldungen von Systemintegratoren rechnet Analyst Adam Wood damit, dass SAP nur ein bis zwei Pipeline-Großaufträge benötige, um ein CCB-Wachstum von 27 Prozent im vierten Quartal zu erreichen. Der Auftragsbestand müsse dafür lediglich um 2,3 Milliarden Euro aufgestockt werden – ein realistisches Szenario angesichts verschobener Aufträge im Wert von mindestens 500 Millionen Euro.

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