SAP: HSBC empfiehlt Kauf vor Quartalszahlen
Vor der Quartalsveröffentlichung setzt HSBC auf SAP. Analysten erwarten höhere Umsätze und Gewinne, während die Aktie technisch überverkauft ist.

Kurz zusammengefasst
- HSBC gibt Kaufempfehlung vor Quartalsbericht
- Analysten prognostizieren Umsatz- und Gewinnwachstum
- Aktie notiert deutlich unter Jahreshoch
- Fokus liegt auf Cloud-Umsätzen und Auftragsbestand
Morgen früh wissen Anleger mehr. Am 23. April legt SAP seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — und die Erwartungen sind hoch genug, um den Kurs in beide Richtungen zu bewegen. Ausgerechnet jetzt setzt HSBC eine Kaufempfehlung, während die Aktie noch tief im Minus liegt.
Analysten rechnen mit solidem Wachstum
Der Marktkonsens ist vorsichtig positiv. Im Schnitt erwarten 17 Analysten einen Gewinn je Aktie von 1,64 Euro — nach 1,52 Euro im Vorjahr. Beim Umsatz liegt die Prognose bei 9,56 Milliarden Euro, rund sechs Prozent mehr als vor einem Jahr.
Die Aktie notiert aktuell bei 149,18 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie gut 26 Prozent verloren. Das 52-Wochen-Hoch von 271,60 Euro liegt weit zurück.
Schwaches Umfeld, aber operative Fortschritte
Geopolitische Risiken und Konjunktursorgen belasten europäische Technologiewerte. SAP ist keine Ausnahme. Der RSI liegt bei 37 — technisch im überverkauften Bereich, aber noch ohne klares Umkehrsignal.
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Operativ treibt das Unternehmen seine Industriepartnerschaften voran. Auf der Hannover Messe präsentierten SAP und der Maschinenbauer Uhlmann gemeinsam einen Ansatz für digitale Produktionsumgebungen. Ein Schritt, der die Cloud-Strategie in der Industrie verankern soll.
Was morgen zählt
CEO Christian Klein und CFO Dominik Asam erläutern die Ergebnisse nach der Veröffentlichung um 22:05 Uhr in einer Analystenkonferenz. Investoren werden vor allem auf die Cloud-Umsätze und den Cloud-Auftragsbestand schauen — die entscheidenden Indikatoren für das Tempo der Transformation.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management einen freien Cashflow von rund 10 Milliarden Euro an. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro läuft bis 2027. Ob der morgige Bericht reicht, um den Abwärtstrend zu stoppen, hängt vor allem davon ab, wie stark das Cloud-Geschäft wächst.
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