Scor steuert auf eine wichtige Wegmarke zu. Während die Aktie zuletzt deutlich zulegen konnte und nur noch knapp zwei Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, richtet sich der Blick der Anleger auf den strategischen Umbau des französischen Rückversicherers. Reichen die Vorstöße in neue Technologiefelder aus, um sich im harten Wettbewerb der Branche dauerhaft zu behaupten?
Spezialrisiken als Wachstumstreiber
In der klassischen Schaden- und Unfallrückversicherung herrscht derzeit ein intensiver Preiskampf. Scor versucht daher, sich über spezialisierte Nischen vom breiten Markt zu differenzieren. Partnerschaften im Bereich der Cyber-Versicherung und innovative Ansätze zur Absicherung von KI-Infrastrukturen sollen die Abhängigkeit vom volatilen Massengeschäft verringern.
Auch ökologische Restaurierungsversicherungen am Lloyd’s-Markt gehören zu diesem selektiven Kurs. Anleger beobachten genau, ob diese Strategie ausreicht, um die operative Stabilität in einem Sektor zu sichern, in dem sich das Prämienvolumen zunehmend auf wenige globale Schwergewichte konzentriert.
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Charttechnik und wichtige Marken
Die Marktteilnehmer honorieren die aktuelle Ausrichtung bisher. In den vergangenen 30 Tagen kletterte das Papier um rund 8,2 Prozent auf zuletzt 29,76 Euro. Damit rückt die Marke von 30,44 Euro – das im Oktober erreichte 52-Wochen-Hoch – wieder in greifbare Nähe.
Trotz der jüngsten Rallye wirkt der Titel fundamental nicht überhitzt. Mit einem RSI von 35,5 und einer Performance von knapp fünf Prozent seit Jahresbeginn bewegt sich die Aktie in einem stabilen Aufwärtstrend. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von knapp sechs Prozent unterstreicht die kurzfristige Dynamik, ohne dabei Anzeichen einer extremen Übertreibung zu zeigen.
Der Fahrplan für Anleger
Die Stunde der Wahrheit schlägt am 4. März 2026, wenn Scor den detaillierten Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorlegt. Diese Veröffentlichung gilt als zentraler Katalysator für die weitere Kursentwicklung. Investoren werden dabei vor allem die Aussagen des Managements zur Profitabilität und zur zukünftigen Kapitalausstattung prüfen. Von diesen Ergebnissen hängt maßgeblich die Entscheidung über die Dividendenzahlung ab, die im historischen Rhythmus des Unternehmens üblicherweise im Mai erfolgt.
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