Scottish Mortgage: 442.037 Aktien zurückgekauft
Scottish Mortgage stockt eigene Aktien im August weiter auf. Der Trust meldet einen NAV von 1.574,47 Pence und 27 Prozent Jahresplus.

Kurz zusammengefasst
- 442.037 eigene Aktien erworben
- Rückkaufprogramm umfasst 182,5 Millionen US-Dollar
- Bereinigter NAV bei 1.574,47 Pence
- Jahresplus von 27 Prozent
Das Investmenthaus Scottish Mortgage Investment Trust PLC hat am Freitag weitere 442.037 eigene Stammaktien zurückgekauft. Der Erwerb erfolgte zu einem Durchschnittspreis von 1.489,16 Pence pro Anteilsschein. Wie das Unternehmen mitteilte, werden diese Papiere im Bestand gehalten, womit sich die Gesamtzahl der im Bestand befindlichen Aktien auf 422.799.085 erhöht.
Die Transaktion ist Teil eines im Rahmen der Halbjahresergebnisse angekündigten Programms zur Kapitalrückführung. Medienberichten zufolge umfasst dieses Vorhaben insgesamt 182,5 Millionen US-Dollar, die an die Aktionäre zurückgegeben werden sollen. Allein im Verlauf des Augusts hat die Gesellschaft ihre Rückkaufaktivitäten deutlich intensiviert.
So wurden bereits am 21. August 500.000 Aktien erworben, gefolgt von weiteren Tranchen am 18. und 17. August mit einem Volumen von insgesamt rund 870.000 Papieren. Nach Abzug der im Bestand gehaltenen Titel befinden sich damit noch 1.061.981.795 Aktien im freien Umlauf.
Impulse durch Moderna und SpaceX-Entwicklungen
Neben den aktiven Kapitalmaßnahmen profitiert das Portfolio des Trusts von Entwicklungen bei seinen Kernbeteiligungen. Am Donnerstag letzter Woche verzeichnete das Papier einen Kursanstieg von 2,2 %, nachdem die Aktie des US-Biotech-Unternehmens Moderna infolge eines Studienerfolgs stark zulegte.
Moderna vermeldete positive Daten aus klinischen Tests für eine individualisierte Krebstherapie. Scottish Mortgage hielt laut offiziellen Daten per Ende Juli eine Position von 1,8 % an dem Unternehmen.
Parallel dazu richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Beteiligung an SpaceX. Nachdem das Raumfahrtunternehmen Mitte Juni an die Börse gegangen war, ist die vertragliche Haltefrist für erste Aktienpakete am 6. August – also vor rund drei Wochen – abgelaufen. Medienberichten zufolge werden diese Bestände nun in aufeinanderfolgenden Stufen für den Verkauf freigegeben.
Nettoinventarwert und Kursentwicklung
Die Bewertung des Portfolios wird durch die Veröffentlichung regelmäßiger Daten zum Nettoinventarwert (NAV) untermauert. Für den 20. August wies der Trust einen bereinigten NAV von 1.574,47 Pence pro Aktie aus. Dieser Wert dient Anlegern als wichtige Orientierungsgröße für das Verhältnis zwischen dem Börsenkurs und dem tatsächlichen Wert der unterliegenden Vermögenswerte.
An der Börse zeigt die Entwicklung des Trusts eine positive Dynamik. Seit Jahresbeginn konnte das Papier bereits um 27 % an Wert gewinnen. Trotz dieser Aufwärtsbewegung notiert der Wert mit einem Schlusskurs am Freitag bei 17,34 € derzeit rund 11 % unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Die konsequenten Aktienrückkäufe zielen darauf ab, den Abstand zwischen dem Börsenkurs und dem Nettoinventarwert weiter zu verringern und den Shareholder Value nachhaltig zu stützen.
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