Sellas Life Sciences Aktie: Leukämie-Hoffnung?
Bei TP53-mutierter AML lag das mediane Überleben bei 8,8 Monaten; weitere Studiendaten werden im vierten Quartal 2026 erwartet.

Kurz zusammengefasst
- Gesamtansprechrate über Dosierungen: 34 Prozent
- Monozytäre AML: 54 Prozent Ansprechen
- SLS009-Präsentation am 14. Dezember angekündigt
- REGAL-Analyse nach 80. Ereignis ausgelöst
Sellas Life Sciences hat am Mittwoch Ergebnisse der abgeschlossenen Phase-2-Studie mit SLS009 bei rezidivierter oder refraktärer akuter myeloischer Leukämie (AML) bekannt gegeben. In der Gruppe mit TP53-Mutation erreichte das mediane Gesamtüberleben nach Unternehmensangaben 8,8 Monate. Die Aktie stieg am Freitag um 3,7%.
Ansprechen unterscheidet sich zwischen Patientengruppen
Über alle Dosierungen hinweg betrug die Gesamtansprechrate laut Sellas 34%. Auswertbar waren die Daten von 59 Patienten. Die für diese Auswertung berücksichtigten Patienten hatten eine rezidivierte oder refraktäre AML.
Bei einer Dosierung von 30 Milligramm zweimal wöchentlich meldete das Unternehmen für Patienten mit monozytärer AML eine Ansprechrate von 54%. Das mediane Gesamtüberleben lag in dieser Gruppe bei 5,8 Monaten.
Für Patienten mit TP53-mutierter AML bezifferte Sellas die Ansprechrate bei derselben Dosierung auf 57%. Das Unternehmen kündigte an, die Ergebnisse am 14. Dezember 2026 auf der ASH-Tagung vorzustellen. Der angekündigte Vortrag betrifft die abgeschlossenen Studiendaten zu SLS009.
Weitere klinische Ergebnisse erwartet
Parallel setzt Sellas die Rekrutierung und Behandlung in einer weiteren Phase-2-Studie mit SLS009 fort. Diese Untersuchung richtet sich an Patienten mit neu diagnostizierter AML und ist auf 80 Teilnehmer ausgelegt. Erste vorläufige Ergebnisse erwartet das Unternehmen im vierten Quartal 2026.
Für den Wirkstoff Galinpepimut-S steht ebenfalls eine Auswertung an: In der Phase-3-Studie REGAL wurde vor rund zwei Wochen das vorab festgelegte 80. Ereignis erreicht. Damit wurde nach Angaben von Sellas die abschließende Analyse ausgelöst. Vorläufige erste Ergebnisse zum Gesamtüberleben erwartet das Unternehmen für das vierte Quartal 2026.
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